Interesse an Tourismusprojekt

Gerade die kleinen Unterkünfte im Erzgebirge sollen künftig beim Onlinebuchen besser aufgestellt sein.

Annaberg-Buchholz.

Die große Reisezeit geht wieder los. Viele Menschen, die ihren Urlaub planen, suchen dabei im Internet nach Unterkünften. Doch gerade bei den kleinen und kleinsten Anbietern von Unterkünften im Erzgebirge besteht noch Optimierungspotenzial, was die Präsenz im Internet angeht. Ein Vorhaben des Tourismusverbandes Erzgebirge (TVE), das zu verbessern, ist jetzt gut angekommen.

Doch was ist eigentlich das Problem? Teils führen die Anbieter vier, fünf Kalender, wenn sie ihre Unterkunft auf mehreren Internetportalen anbieten wollen. "Zeit, die man besser in die Gäste investieren kann", sagt Lars Geipel vom TVE. Eine Lösung soll das Projekt Online-Buchungsservice (OBS) bringen. "Mit einfachen Mitteln ist man auf mehreren Portalen präsent", so Geipel. Ob booking.com, fewo-direkt oder airbnb: Gastgeber müssen einmal zentral über die Plattform eines Dienstleisters ihre Daten eingeben, sind dann automatisch bei zahlreichen Branchenriesen zu finden. Kosten würden nur im Erfolgsfall entstehen, also wenn gebucht wird. Bei Informationsveranstaltungen des TVE, die für touristische Partner stattgefunden haben, kam das Projekt offenbar an. Rund 50 Gastgeber wollen beim Online-Buchungsservice mitmachen, zeigt sich der TVE zufrieden. "Gerade vor dem Hintergrund des erst im Sommer des vorigen Jahres verliehenen Unesco-Welterbetitels für die Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří ist das ein wichtiger Schritt, die Qualität und Wettbewerbsfähigkeit der Destination zu stärken und als Pilotregion für Sachsen zu starten", sagt TVE-Geschäftsführerin Ines Hanisch-Lupaschko. Das Erzgebirge ist sächsische Modellregion für den OBS.

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