Jubel über Kulturhauptstadt

Nachbarkommunen freuen sich mit Chemnitz über die erfolgreiche Titelbewerbung ... und verbinden damit auch Erwartungen.

Zschopau/Olbernhau.

Der Jubel um den europäischen Kulturhauptstadt-Titel ist am Mittwoch auch im Umland vernehmbar gewesen. "Glückwunsch für Chemnitz und die gesamte Region! Jetzt gilt es, dies gemeinsam mit Leben zu erfüllen", postete Zschopaus Oberbürgermeister Arne Sigmund (parteilos) unmittelbar nach Bekanntwerden der Entscheidung im sozialen Netz. Die Nachbarstadt von Chemnitz gehört neben Freiberg und Zwickau zu den drei assoziierten Kommunen, die die Bewerbung unterstützt haben.

"Ich freue mich riesig von ganzem Herzen", sagte Arne Sigmund der "Freien Presse". Chemnitz könne 2025 mit 1 bis 2 Millionen Touristen rechnen. Für die Stadt und das Umland sei das eine Riesenchance. Zschopaus OB hofft nun auf gute Konzepte, an denen im Bewerberteam weiter gearbeitet werden müsse. Auch Olbernhaus Bürgermeister Heinz-Peter Haustein (EK) freute sich gestern mit den Chemnitzern. Die Stadt zählt zu den 24 Kommunen entlang des Chemnitzer Modells, die die Bewerbung der Stadt unterstützt haben. Mit dem Titel verbindet Haustein die Erwartung, dass es gelingen möge, die Eisenbahnstrecke bis Neuhausen wiederzubeleben und damit das letzte Stück Erzgebirge von Chemnitz aus wieder ans Bahnnetz zu koppeln.

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