Kampf um Kleinkläranlage: Polizei rückt auf Grundstück an

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Ein Mann aus Heidersdorf wehrt sich seit Jahren gegen die Modernisierung seiner Kleinkläranlage. Nun sind Handwerker auf seinem Grundstück tätig geworden - unter Polizeischutz. Was ist da los?

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22 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 2
    1
    gelöschter Nutzer
    16.09.2020

    Zum Leserbeitrag unten und den vielen Kommentaren zum gleichen Thema im Lokalteil Marienberg: Mal nachgelesen. Antworten und Fakten:
    - Zu "ausser sie (die Anlagen) sind sehr groß": Der Artikel erwähnt und zeigt doch eine "Ferienanlage". Also eben wohl mit "sehr großer Anlage". Jetzt leben dort nur 2 Personen, erwähnt der Artikel auch.
    - Zu "Bürgermeister": Seit 30 Jahren herrscht auch hier bei uns im Osten das Prinzip der Gewaltenteilung - soll es zumindest: Legislative, Judikative, Exekutive. Bürgermeister sind deshalb nicht mehr ausführendes Organ der Exekutive wie früher bei uns hier. Bürgermeister sind frei gewählt, gestalten bspw. mit in (Wasser)-Zweckverbänden (36,30€ vs. 2,95€ im Artikel?), haben Anregungen und Sorgen ihrer Bürger zu beachten, können ggf. Befragungen anstoßen und umsetzen. Sind unserem GG verpflichtet / Gleichbehandlung (36,30€ vs. 2,95€ im Artikel?).
    - Zu "Was kostet denn...": Unter 10T € (inkl. Tiefbau, Leitungen, Gebühren) geht es nicht - auch bei benannter Fa. Jährliche Folgekosten ab 300€ bis Ende weit offen über 1.000€ (Prüfungen, Reparatur, E-Teile, Strom). Aufwand wie Logbücher u.a. nicht erwähnt.
    - Zu "vollbiologisch": Bis Stichtag 2016 existierte keine einzige DIN-zugelassene(!) Anlage für weniger als 4 Personen. Und heute? Bitte mal das zuständige Institut BIPt ergoogeln und dort suchen. Folge: "Unterlast" - noch schlimmer "wechselnde Unterlast". Häufiges Resultat für Tausende Mini-Klärwerker: Jauche, Gestank, Ersatz, Arbeit und Kosten.
    Und die Ökologie?
    Zum Nachdenken und diskutieren über Sinn und Angemessenheit der Maßnahmen.

  • 1
    2
    Conrad4
    28.08.2020

    Bei allem Mitgefühl für den Betroffenen - wir kennen solche Härten aus der Familie - aber was bleibt denn dem Bürgermeister anders übrig? Selbst wenn er wollte: er hat gar nicht das Recht, Ausnahmen zu machen. Er muss die Bürger alle gleich behandeln, das erwartet man schließlich von einer korrekten Amtsführung - auch in anderenAngelegenheiten. Fast alle sächsischen Hausbesitzer haben das "Abwasserding" inzwischen mehr oder weniger leidlich geschultert. Ihnen wäre auch gern billig gewesen, was Einzelne noch als ihr (Sonder-)Recht ansehen.
    Als Umwelttechniker kann ich auch nicht recht an das - wie oben mehrfach behauptet - saubere Wasser aus der alten Anlage glauben. Passive Kammergruben, also ohne aktive Umwälzung und Belüftung, sind dazu technisch garnicht nicht in der Lage (ausser sie sind sehr groß). Das hat auch zu DDR-Zeiten niemand behauptet: die typischen Kleinkläranlagen der Eigenheime sollten das Abwasser nur "anfaulen", den Rest sollte die Selbstreinigungskraft der Bäche und Flüsse bewältigen. Wie gut - besser schlecht - das funktioniert hat, wissen sicher noch die meisten von uns.