Kanusportverein füllt Festzelt am Zschopauufer

Das Feiern stand beim Bootshausfest am Sonnabend im Mittelpunkt. Aber auch sonst stimmt die Vereinsarbeit zuversichtlich. Das sagte einer, der es wissen muss.

Zschopau.

Den Blick auf den Zschopaufluss haben Besucher des 23. Bootshausfests am Sonnabend sogar aus dem Festzelt genießen können. Zum 23. Mal hat der Kanusportverein "Falke" Zschopau auf diese Weise Vereinsmitglieder und Gäste zum Feiern zusammengebracht. "Ich bin von Anfang an dabei. Es ist für mich eine innere Freude und eine Bestätigung unserer Vereinsarbeit, wenn so viele Leute den Weg zu unserem schon traditionellen Fest finden", gab Jochen Reh Einblicke in sein Seelenleben.

Im April 1970 stieß der frühere Stadtbaumeister mit seiner Frau Elisabeth zum Verein. Beide waren damals aktive Slalomkanuten. Am Anfang trainierte das Ehepaar Reh Kinder und Jugendliche. Kurze Zeit später bekam Jochen Reh noch mehr Verantwortung übertragen. 1973 übernahm er vom langjährigen Vorsitzenden Otto Richter die Vereinsführung. "Obwohl ich 2014 den Vorsitz abgab, hängt noch viel Herzblut daran. Ich übe kein direktes Amt mehr aus, bin sozusagen der Stubenälteste", sagte der 78-Jährige und lachte.


Nicht nur der gute Zuspruch zum Bootshausfest am Sonnabend stimmt ihn zuversichtlich. Dazu gehört auch der Vereinsalltag. "Mir geht das Herz auf, wenn ich zehn bis 15 Boote zum Training auf dem Wasser sehe. Meine Nachfolger im Verein setzen die begonnene Arbeit vorzüglich fort", fügte der Zschopauer hinzu.

Auch Mike Dost, einer von Rehs Nachfolgern, ist zufrieden. "Mit dem Bootshaus und dem dazugehörigen Fest ist uns in den vergangenen Jahren etwas richtig Gutes gelungen", bestätigte er. Fand das Bootshausfest wegen Terminüberschneidungen in diesem Jahr getrennt von den Erzgebirgsspielen im Kanu statt, so wollen die Zschopauer "Falken" im nächsten Jahr zum altbewährten Muster zurückkehren. "Nachmittags findet das Fest eher bei älteren Besuchern Anklang, abends kamen mit den beiden Konzerten der tschechischen Bands vor allem die jungen Leute und die reifere Jugend auf ihre Kosten", so Vereinschef Dost.

"Wir waren bei Bekannten in der Gartenanlage 'Am alten Badeplatz' zu Gast und fanden spontan zum Fest", berichtete Manfred Walther, einer von rund 300 Besuchern. "Toll, was die Leute auf die Beine gestellt haben. Und landschaftlich ist das hier ein schönes und idyllisches Stück Erde am Zschopau-Ufer", lobte der Chemnitzer.

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