Kaufland-Parkplatz wird begrünt

Für rund acht Millionen Euro hat die Firma Saller Bau das Einkaufszentrum Zschopau/Gornau revitalisiert. Zum Abschluss des Projekts werden nicht nur Bäume gepflanzt.

Zschopau/Gornau.

Das Einkaufszentrum Zschopau/Gornau wird grün. Rund 140 Bäume pflanzen in diesen Tagen Landschaftsbauer auf dem Areal - ein Großteil davon auf dem Grünbereich zwischen den Parkflächen. Eine Streuobstwiese entsteht hinter dem Einkaufszentrum. Zudem legen Landschaftsbauer zwischen Obi-Baumarkt und Chemnitzer Straße eine rund 2000 Quadratmeter große Wildblumen- und Bienenwiese an, die nur zweimal im Jahr gemäht werden soll, erklärt Torsten Lanz. In zwei Wochen rechnet der Projektleiter der Firma Saller Bau GmbH mit dem Abschluss der Arbeiten.

Bis dahin sollen am Kaufland-Eingang wieder vier Imbissstände stehen - darunter ein Händler mit asiatischem Angebot sowie ein Fischhändler. Kunden hatten die Stände in der Vergangenheit vermisst. Auch das Einparken wird für sie bequemer. Die Stellflächen wurden auf 2,75 Meter verbreitert. "Wir haben neue Markierungen angebracht, die Bushaltestelle erneuert und mit höheren Borden zum besseren Ein- und Aussteigen ausgestattet", fügt der Projektleiter hinzu.

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Die Begrünung des Areals bildet den Abschluss eines mehrjährigen Revitalisierungsprojektes im Gewerbegebiet, sagt Torsten Lanz. Die Investition beziffert er auf rund acht Millionen Euro. Großes Engagement habe zugleich die Einzelhandelskette Kaufland im Herbst 2017 bei der Modernisierung ihres Marktes an den Tag gelegt. Mit dem Umbau ist die Verkaufsfläche um 300 Quadratmeter gewachsen.

Ursprünglich wollte Saller Bau noch mehr. Eine weitere eingeschossige Einkaufsstätte sollte auf dem Gelände entstehen. Auf einer Verkaufsfläche von 800 Quadratmetern sollten bis zu drei Handelsgeschäfte Platz finden. Eine Bauvoranfrage hatte die Bauaufsicht im Landratsamt aber abgelehnt.

Zuvor hatten sich Industrie- und Handelskammer sowie Landesdirektion gegen die Erweiterungspläne ausgesprochen. Eine weitere Ansiedlung von großflächigem Einzelhandel sei aus raumordnerischer Sicht unzulässig, hieß es zu Begründung. Das Unternehmen hatte angekündigt, gegen den Negativbescheid Rechtsmittel einzulegen.

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