Kletterin stürzt 25 Meter tief und stirbt

Eine junge Frau ist in der Wolkensteiner Schweiz in die Tiefe gestürzt. Es ist nicht der erste schwere Unfall in dieser Region.

Wolkenstein.

Ein tödlicher Kletterunfall hatte sich am Sonntagnachmittag in Wolkenstein (Erzgebirgskreis) ereignet. An einer Felswand in der "Wolkensteiner Schweiz" im Ortsteil Floßplatz war eine 24-jährige Frau aus noch ungeklärter Ursache etwa 25 Meter in die Tiefe gestürzt, auf einen Felsvorsprung aufgeschlagen und an den Folgen gestorben. Ein Notarzt hatte nur noch den Tod der Frau feststellen können.

Wie Christian Zießler, Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Wolkenstein, mitteilte, sei die Kletterin an einem Übungsfelsen verunglückt. Gegen 14.30 Uhr sei die Alarmierung erfolgt. Elf Kameraden der Feuerwehr Wolkenstein sowie Polizei und Rettungsdienst waren vor Ort.

Durch die Feuerwehr musste die Frau von einem Felsvorsprung in etwa 50 Meter Höhe geborgen werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zum Hergang und den Umständen aufgenommen. Dazu ist auch eine Obduktion des Leichnams angedacht.  

In Wolkenstein kommt es immer wieder zu Kletterunfällen. Der letzte ereignete sich im März, als ein 35-Jähriger beim Abseilen in der Wolfsschlucht im Klettergebiet unter der Burg mehrere Meter in die Tiefe gestürzt war. Mehrere Feuerwehren, darunter der Bergbau- und Höhenrettungszug der Stadtfeuerwehr Annaberg-Buchholz, Polizeibeamte und zwei Helikopter waren an der Bergung des verletzten Kletterers beteiligt, der sich wie durch ein Wunder nur eine Fußverletzung zugezogen hatte.

Rund zehn Meter war ein Mann im Juli 2018 in der Wolfsschlucht in die Tiefe gestürzt. Rund 60 Rettungskräfte waren an der Bergung beteiligt. Auch dieser Mann hatte Glück im Unglück. Er verletzte sich beim Sturz ebenfalls nur am Fuß. (hd/mib/mae/cma)

2Kommentare
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  • 8
    0
    arnoldu
    11.11.2019

    Zum Beitrag von MJ1909:
    In Betracht des beschriebenen tragischen Unfalls, bei dem eine junge Frau urplötzlich ihr Leben lassen musste, finde ich es von Ihnen äußerst pietätlos und erbärmlich, hier Wortspalterei zwischen RETTUNG und BERGUNG zu betreiben.

  • 0
    18
    MJ1909
    11.11.2019

    @FreiePresse: „Bergung“ bedeutet immer der verunfallte Mensch ist tot. Solange sie aber noch lebt redet man von „Rettung“. Den Unterschied sollte man inzwischen als Presse schon kennen...



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