Kommunen halten an Projekten fest

Leader-Fördermittel fast aufgebraucht

Marienberg.

Es ist ein wildes Gerücht, dass in der Region die Runde macht. Kommunen würden wegen der anhaltenden Corona-Krise Projekte zurückziehen, wodurch Fördermittel aus dem Leader-Programm im hohen sechsstelligen Bereich ungenutzt bleiben würden. "Freie Presse" hat beim für das Förderprogramm in der Region zuständigen Verein zur Entwicklung der Erzgebirgsregion Flöha- und Zschopautal nachgehakt. Fakt ist: Das Gerücht ist Unsinn.

"Wegen Corona zieht keine Kommune Projekte zurück", versichert Regionalmanagerin Andrea Pötzscher. Einzig an der Summe der noch freien Fördergelder ist etwas dran. So stünden in diesem Jahr noch rund 750.000 Euro an Zuschüssen für Projekte zur Verfügung, erläutert Andrea Pötzscher. Ab dem heutigen Mittwoch ruft das Regionalmanagement wieder dazu auf, entsprechend förderfähige Vorhaben einzureichen. Allerdings richtet sich der Aufruf nur an Kommunen, die Straßenbauprojekte umsetzen wollen. Ende 2020 läuft die aktuelle Förderperiode des Leaderprogramms aus. Bis dahin müssen alle Vorhaben zumindest bewilligt worden sein. Wann genau die nächste Periode beginnt und wie viel Geld ausgeschüttet wird, stehe noch nicht fest. In der Übergangszeit werde es aber neue Zuschüsse geben, so Andrea Pötzscher. (rickh)

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