Konzept soll Zukunft von Museen sichern

Bis Ende 2020 werden Seiffener Gemeinderat Vorschläge unterbreitet

Seiffen.

Wie können künftig wieder mehr Besucher in das Erzgebirgische Spielzeug- und das Erzgebirgische Freilichtmuseum in Seiffen gelockt werden? Mit dieser Frage soll sich im Spielzeugdorf nun eine neue Arbeitsgruppe intensiv beschäftigen.

Nach einem Vorstoß der FDP-Fraktion hatte der Gemeinderat Anfang des Jahres noch beschlossen, für die Aufgabe einen neuen Ausschuss zu gründen. Doch dieser Beschluss wurde zur jüngsten Sitzung der Volksvertreter ebenfalls einstimmig wieder aufgehoben. "Ein beratender Ausschuss ist mit rechtlichen Schwierigkeiten verbunden", sagte Bürgermeister Martin Wittig (CDU). Eine Ausschusssitzung kann nicht spontan einberufen werden, weil sie an gesetzliche Vorgaben geknüpft ist. Deshalb sei es doch sinnvoller, stattdessen eine Arbeitsgruppe zu bilden, ergänzte der Bürgermeister, zumal diese keinen bestimmten Personenkreis vorgibt. Auf Nachfrage aus dem Gemeinderat betonte Martin Wittig, dass mit der nötigen Ernsthaftigkeit an die Aufgabe herangegangen wird: "Jedem ist klar, um was es geht."

Am Montag habe die Arbeitsgruppe mit Vertretern der betroffenen Branchen, jeweils einem Fraktionsmitglied sowie dem Bürgermeister erstmals getagt. Ziel ist es, bis Ende dieses Jahres Vorschläge zu erarbeiten, um die Zukunftsfähigkeit der Museen zu sichern. Sie sollen letztlich in einen Beschluss münden, in welchem Ziele und Inhalte für ein künftiges Konzept verankert sind.

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