Koordinator für Integration gesucht

Vier Bewerbungen sind in Stollberg eingegangen. Die Stadt führt Gespräche. Hintergrund ist eine Richtlinie aus Dresden.

Für Sie berichtet: Christoph Pengel

Die Stollberger Stadtverwaltung sucht einen neuen Integrationskoordinator. Laut der Sprecherin des Rathauses, Kersti Kägebein, haben sich vier Kandidaten gemeldet. Die Bewerbungsfrist ist Ende August abgelaufen. "Wir führen nächste Woche Gespräche und wollen so schnell wie möglich einstellen", sagte Kägebein.

Bereits im April hatte die Stadt die Stelle ausgeschrieben - und wurde fündig: Zum 1. Juli stellte die Verwaltung einen neuen Mitarbeiter ein. Doch schon Ende Juli gab er seinen Posten wieder auf. Aus persönlichen Gründen, wie Kersti Kägebein berichtet. Hintergrund der Stellenausschreibung ist eine Richtlinie des Sächsischen Sozialministeriums. Demnach müssen alle Landkreise und alle kreisfreien Städte je zehn Integrationskoordinatoren beschäftigen. Die Mitarbeiter sollen Verwaltungen entlasten, Sozialbetreuer unterstützen und Asylhelfer vernetzen.

Anfangs war die Arbeit der Koordinatoren beim Erzgebirgskreis angesiedelt. Nun hat die Behörde fünf der zehn Stellen an die Kreisstädte abgegeben - Zschopau, Marienberg, Aue/Schwarzenberg, Annaberg-Buchholz und Stollberg. Die übrigen fünf Koordinatoren arbeiten jeweils im Umland der Städte. Pro Altkreis sind also zwei Personen vorgesehen, die einander ergänzen sollen, erklärt eine Sprecherin des Landratsamtes. Finanziert werden alle Stellen aber nach wie vor vom Kreis.

Kägebein zufolge hat die Stollberger Verwaltung gute Erfahrungen mit den Integrationskoordinatoren gemacht.

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