Kosten für Straßensanierung steigen

Die Zufahrt zu Drebachs größter Firma soll erneuert werden. Allerdings musste der Plan noch einmal überarbeitet werden.

Drebach.

Vor einem Jahr feierte die Mogatec Moderne Gartentechnik GmbH in Grießbach ihr 25-jähriges Betriebsbestehen. Nun kann sich die Firma auf eine neue Zufahrt freuen. Die Sanierung des in die Jahre gekommenen Abzweigs, der von der Straße "Im Grund" hinauf Richtung Betriebsgelände führt, ist allerdings kein nachträgliches Jubiläumsgeschenk. Vielmehr ist die Beschaffenheit der ausgelegten Betonteile ausschlaggebend für die anstehende Maßnahme. "Die Straße, die vor der Wendezeit eingeweiht wurde, ist in einem sehr schlechten Zustand", erklärt Bürgermeister Jens Haustein (Mandat CDU).

Ein Grund für den Verschleiß dürfte der immense Verkehr sein. Schließlich ist Mogatec mit rund 250 Mitarbeitern der größte Arbeitgeber in der Kommune, wie Haustein betont. Allein die Nutzung durch die Angestellten sowie die Lieferungen nehmen die Zufahrt enorm in Anspruch. Allerdings sind über die Straße noch andere Gewerbetreibende zu erreichen. Zudem würde der Bauhof der Gemeinde von einer Erneuerung der Zufahrt profitieren. Einziger kleiner Haken: Das Projekt wird teurer als zunächst angenommen. Bereits im Dezember 2017 beschloss der Gemeinderat eine Erhöhung des Eigenmittelanteils von 42.000 auf 70.350 Euro. Nun musste das Gremium noch einmal abstimmen, da die Gesamtkosten laut Planungsbüro von 486.800 Euro auf knapp 590.000 Euro klettern. Die nun zu zahlenden Eigenmittel in Höhe von reichlich 88.000 Euro wurden einheitlich abgesegnet, da die Planungsänderung einen wichtigen Grund hat und nicht zu umgehen ist. "Die Fördermittelbehörde fordert einen Ausbau nach Regelbauweise. Das heißt, wir müssen die bestehenden Betonplatten entfernen", so Haustein.

In der ursprünglichen Planung war ein Rückbau der Betonelemente nicht vorgesehen. Stattdessen sollte über sie eine Oberdecke gezogen werden. Inklusive eines integrierten Gitters hätten die Platten der Straße die nötige Stabilität geben sollen. Planer Gottfried Gerlach habe allerdings nach eigenem Bekunden von Beginn an deutlich gemacht, dass es mit der Fördermittelbehörde Probleme geben könne, wenn der Ausbau nicht regelkonform erfolge. Er sollte Recht behalten: Nach Vorgaben der Landesdirektion musste die Planung überarbeitet werden - genau wie der Fördermittelantrag, der nun in veränderter Form nachgereicht wird.

"Wir hoffen trotzdem, dass mit dem Ausbau noch in diesem Jahr begonnen werden kann", sagt Haustein. Aufgrund der Verzögerung sei allerdings derzeit nicht zu sagen, ob die Arbeiten Ende Oktober abgeschlossen sind. Wünschenswert wäre das laut Haustein auf jeden Fall, da dann das Getzen-Rodeo Tausende Motorsport-Fans nach Grießbach lockt. Die Mogatec-Zufahrt gehört zum Gelände, auf dem die Veranstaltung ausgetragen wird. (mit mik)

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