Kreis hat die wenigsten Ausländer

Zschopau.

Der Erzgebirgskreis hat im ersten Halbjahr dieses Jahres 1392 oder 0,4 Prozent Einwohner verloren. Er gehört damit neben Mittelsachsen, Zwickau und Görlitz zu den Kreisen im Freistaat Sachsen mit dem höchsten Bevölkerungsverlust. Wie das Statistische Landesamt in Kamenz mitteilte, lebten zum Stichtag 30. Juni 336.304 Menschen innerhalb der Kreisgrenzen. In ganz Sachsen ging die Anzahl der Einwohner um 0,1 Prozent auf 4.077.937 Menschen zurück. Im Erzgebirgskreis leben laut Landesamt 6716 Ausländer. Das ist ein Anteil von 2 Prozent an der Gesamteinwohnerzahl und entspricht dem landesweit niedrigsten Stand. Den höchsten Ausländeranteil mit 9,5 Prozent hatte zum 30. Juni 2019 die Stadt Leipzig vor Chemnitz mit 8,4 Prozent. Der sachsenweite Wert liegt bei 5 Prozent. (urm/nkd)

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