Kurzbesuch in Rasmussens Geburtsort

Ein Zschopauer Museumsmitarbeiter hat sich vor Ort davon überzeugen können, dass das große Erbe des DKW-Gründers in Dänemark nach wie vor gepflegt wird.

Nakskov/Zschopau.

Viel Zeit, sich in Nakskov mit Mitgliedern und Freunden der Familie Rasmussen sowie Mitgliedern des Dansk DKW Clubs auszutauschen, hatte Joachim Junge nicht. "Bei der feierlichen Enthüllung der Büste von Jørgen Skafte Rasmussen habe ich die Grüße von Zschopaus Oberbürgermeister überbracht", berichtet der Museumsmitarbeiter im Schloss Wildeck von seinem Kurztrip nach Dänemark.

Nach der Einweihung der Skulptur und einer Runde durch das ebenfalls an diesem Tag im Geburtsort des DKW-Gründers eröffnete DKW-Museum musste Joachim Junge auch schon wieder los. Denn er wollte auch das Grab des am 12. August 1964 im Alter von 86 Jahren in Kopenhagen verstorbenen dänischen Ingenieurgenies besuchen. "Eine kleine, aber feine Schau mit einigen sehr interessanten Exponaten", sagte Junge nach dem Besuch der im Feuerwehrmuseum untergebrachten Rasmussen-Ausstellung. Beide Seiten hätten Interesse bekundet, schließt Junge eine Zusammenarbeit des Motorradmuseums im Schloss Wildeck und dem DKW-Museum auf der Insel Lolland im Süden Dänemarks nicht aus.

Organisiert worden waren die Feierlichkeiten zu Ehren Jørgen Skafte Rasmussens, der Ende der 1920er-Jahre die von ihm gegründeten Zschopauer Motorenwerke zum größten Motorradhersteller weltweit gemacht hatte und als Automobilfabrikant eine Schlüsselfigur der Fusion von Audi, DKW, Horch und Wanderer zur Auto Union war, vom Dansk DKW Club. Rund 350 dänische DKW-Fans sind in ihm organisiert. Zu ihnen gehören Arno H. Werner und Jacob Haugaard, die Initiatoren der Festlichkeiten in Nakskov. "Herr Werner und Herr Haugaard haben wirklich eine super Präsentation organisiert. Während der Oldtimer-Rundfahrt, bei der auch ein hervorragend gepflegter DKW aus dem Baujahr 1938 bestaunt werden konnte, war die halbe Stadt auf den Beinen", schwärmte Sybille Krägel, die Enkeltochter Jørgen Skafte Rasmussens. Für Mitte Oktober hat sich Arno H. Werner mit einigen anderen Mitgliedern des Dansk DKW Clubs zum Gegenbesuch in Zschopau angekündigt.

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