Licht an! Adventszeit in Marienberg mit Pyramidenanschieben eingeläutet

Bratwurst essen, Glühwein trinken, Musik lauschen, Schlittschuhlaufen auf der Eisbahn: Normalerweise würden sich dieser Tage die Menschen auf dem Marienberger Weihnachtsmarkt amüsieren. Doch auch in der Bergstadt muss 2020 aufgrund der Corona-Pandemie mit der Tradition gebrochen werden. "Trotzdem wollen wir ein Zeichen setzen, dass wir noch da sind", sagte Oberbürgermeister André Heinrich am gestrigen Freitagabend. Er läutete in kleinem Rahmen und mit Abstand die Adventszeit auf dem Marktplatz mit dem Pyramidenanschieben ein. Die Bläser des Marienberger Posaunenchors spielten Musik. Anschließend hieß es: "Licht an!" Anwesend waren auch die Zimmerer Conrad Scheffler und Oliver Wittig sowie Wolfgang Blasius und Thomas Behr vom Marienberger Schnitzverein. Sie haben die 1973 erstmals aufgestellte Marktpyramide restauriert, eine neue Konstruktion gebaut, das Flügelrad ausgetauscht und die Figuren überarbeitet. Kosten: 20.000 Euro. "Eine gute Investition in die Tradition", betonte Heinrich, der sich mit der Stadtverwaltung noch etwas Besonderes einfallen lassen hatte. Abends in der Adventszeit wird das Rathaus rot angeleuchtet. Nächste Woche folgen zwei Schriftzüge mit "Frohe Weihnacht". Zudem wurden an den Ecken des Marktplatzes Buden aufgestellt, an denen Händler ab Sonntag, 11 Uhr, Leckereien zum Mitnehmen anbieten. Der Marienberger Oberbürgermeister appelliert allerdings an die Bürger: "Bitte auch dort mit Abstand." (rickh)

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