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Löffel bereichern Fundus des Suppenmuseums

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3300 Löffel aus aller Welt hat ein Bauingenieur aus Rheinland-Pfalz zusammengetragen. Ein Teil der Sammlung wird demnächst in Neudorf zu sehen sein.

Neudorf.

Das Suppenmuseum hat seinen Fundus erweitert. Ein Team von Mitarbeitern holte kürzlich 3300 Löffel aus Bad Dürkheim in Rheinland-Pfalz nach Neudorf. Die Sammlung eines Bauingenieurs, der arbeitsbedingt durch die Welt reiste, ist einzigartig.

Es handelt sich um Holzlöffel ganz unterschiedlicher Art. Sie sind geschnitzt, gedrechselt und bemalt und stammen von allen Kontinenten. Dabei sind Suppenlöffel, Schöpfkellen, Esslöffel, Apothekerlöffel und große Schaustücke. Das kleinste Exemplar misst nur etwa drei Zentimeter, die größten Schnitzereien etwa 1,20 Meter. Die Geschwister Ruth und Gerd Kampfmeyer begannen schon nach 1946 Löffel aus aller Welt zusammenzutragen.

"Wir werden nun eine Auswahl davon in einem Zimmer unseres Hauses ausstellen", blickt Kerstin Jahn voraus. Als Vorsitzende des Heimatvereines in Neudorf hatte sie die Verhandlungsgespräche nach dem Tod des Sammlers geführt und dafür gesorgt, dass die Ausstellung als Leihgabe ins deutschlandweit einzige Suppenmuseum nach Neudorf kommt.

Fünf Mitglieder des Vereines packten die Löffel in Bad Dürkheim in einem Museumsraum zusammen und sortierten sie nach Herkunftsland, Wertigkeit und Gebrauch. Den 700-Kilometer-Transport im Hänger von Vereinsvorstand Denny Gehler haben sie gut überstanden. Die Freiwilligen Feuerwehren Neudorf und Kretscham bugsierten die zahlreichen Kisten schließlich über die Außentreppe des Museums in die Dachetage. Dort wollen die Museumsmitarbeiter nun die Exponate nochmals sortieren, sichten und beschriften. Wann die Ausstellung in der zukünftigen "Löffelei" im Suppenmuseum zu sehen sein wird, ist noch ungewiss.

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