Märchenwald lädt in Zschopau zu einem Spaziergang ein

Mitarbeiter des Zschopauer Bauhofs haben am Donnerstagvormittag die Pyramide auf dem Markt der Motorradstadt aufgebaut. Das 7,50 Meter hohe Kunstwerk, erstmals Ende November 1977 aufgestellt, wurde damals von den 22 Mitgliedern der örtlichen Arbeitsgemeinschaft Schnitzen in insgesamt 2000 Stunden ehrenamtlicher Arbeit geschaffen. Die 21 gedrechselten und geschnitzten Figuren, die sich auf den vier Etagen drehen, haben in den vergangenen Jahren eine neue Bemalung erhalten. Einige Figuren mussten in der Vergangenheit ersetzt werden, weil die Originale entwendet wurden. Ebenfalls seit dem gestrigen Donnerstag laufen die Vorbereitungen für das erste Zschopauer Adventsleuchten im Hof von Schloss Wildeck. Wie Vanessa Thielemann, Mitarbeiterin der Stadtverwaltung, sagte, soll das Adventsleuchten zu einem Spaziergang einladen. Denn zu kaufen gibt es dort nichts.

Thielemann verriet im Vorfeld der am Sonntag beginnenden Aktion, dass im Schlosshof ein aus Dutzenden Nadelbäumen bestehender Märchenwald und über 800 Teelichter für ein festliches Ambiente sorgen werden. Für den Wald hat Stephan Drechsler mit einer Motorkettensäge die Bäume passend für die Weihnachtsbaumständer gemacht. Die Teelichter leuchten an den Adventssonntagen immer von 16.30 bis 20 Uhr in Gläsern, die Zschopauer gesammelt und zur Verfügung gestellt haben und die in Serviettentechnik weihnachtlich verziert wurden. An jedem Adventssonntag wird der Schlosshof zudem um ein neues Thema ergänzt. "Am zweiten Advent dreht sich alles ums Hexenhaus, am dritten Advent stehen Bergmänner im Mittelpunkt", sagt Vanessa Thielemann. (faso)

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