Mauereinbau in Becken ist möglich

Borstendorfer Freibad könnte verkleinert werden

Borstendorf.

Im 50-Meter-Becken des Borstendorfer Freibades könnte eine Mauer eingezogen werden. Probebohrungen und eine statische Untersuchung des Beckenbodens hätten ergeben, dass diese Möglichkeit besteht, teilte Grünhainichens Bürgermeister Robert Arnold (parteilos) zur jüngsten Gemeinderatssitzung mit. Um eine finanziell aufwendige Sanierung zu umgehen und das 1928 eröffnete Bad attraktiver zu machen, hatte die Gemeinde im Vorjahr in Erwägung gezogen, den Bereich mit den größten bautechnischen Mängeln mit einer Mauer abzutrennen und aufzufüllen. Damit wäre das Schwimmerbecken zwar nur noch 33 Meter lang. Die Anlage würde aber hinsichtlich der Betriebskosten wirtschaftlicher arbeiten, so die Verwaltung.

Ob das Schwimmerbecken nun tatsächlich verkleinert wird, sei aber noch nicht entschieden, sagte Arnold. Zunächst sollen eine Kostenrechnung aufgestellt und eventuelle Fördermöglichkeiten für den Umbau geprüft werden. "Zudem wird es vor einem Entschluss noch ein gemeinsames Gespräch mit dem Ausschuss und dem Badförderverein geben, um sich über das weitere Vorgehen abzustimmen", betonte das Gemeindeoberhaupt. Möglicher Baubeginn wäre erst nach der Badesaison. Bis zum Saisonstart werde der Bauhof noch einige Ausbesserungsarbeiten im 50-Meter-Becken vornehmen. (hd)


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