Moldauer nach Tschechien abgeschoben

Bundespolizei entdeckt unerlaubt Einreisende an vier Tagen

Reitzenhain.

Beamte der Bundespolizeiinspektion Chemnitz haben in den vergangenen Tagen an der Bundesstraße 174 neun Moldauer an der unerlaubten Einreise nach Deutschland gehindert und sie nach Tschechien abgeschoben. Diese saßen in insgesamt vier Mercedes Sprinter, die an den Abenden des 24. und 25. Oktober sowie in den frühen Nachmittagsstunden des 26. und 27. Oktober in Reitzenhain kontrolliert wurden. Die Fahrzeuge hatten zweimal eine bulgarische Zulassung sowie je einmal eine tschechische und eine moldauische.

Bei allen Kontrollen wurden als Insassen Moldauer angetroffen, die die Voraussetzungen für eine visafreie Einreise ins Bundesgebiet nicht erfüllten. Insgesamt neun Moldauer konnten sich nicht auf ihr visafreies Reiserecht berufen, da sie zum einen nicht ausreichend Barmittel für einen Aufenthalt in Deutschland vorweisen konnten, zum anderen in der Einreisebefragung angaben, einer Erwerbstätigkeit in Deutschland nachgehen zu wollen. Ein dafür benötigtes Visum hatten die Neun nicht, teilt die Bundespolizei mit.

Nach Einleitung von Ermittlungsverfahren wurden die Moldauer nach Tschechien abgeschoben. Sie erhalten eine Wiedereinreisesperre und dürfen bis 2021 weder ins Bundesgebiet einreisen noch sich darin aufhalten.

Als Fahrer wurden in allen Fällen Rumänen ermittelt. Gegen sie wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Einschleusens von Ausländern eingeleitet. Zwei von ihnen sind in der Vergangenheit wegen ähnlicher Delikte polizeilich in Erscheinung getreten, heißt es weiter. (bz)

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