Nach der großen Hitze kommt das Unwetter

Schäden unter anderem in Thum und Lengefeld - Wehren im Einsatz

Thum/Lengefeld.

Nach der Hitze kam das Gewitter. In der Region hat das Unwetter am Montag zum Teil umfangreiche Schäden verursacht. Gegen Mittag hatte sich über dem Erzgebirgskamm eine Unwetterfront gebildet und war unter anderem über Ehrenfriedersdorf, Neundorf, Thermalbad-Wiesenbad, Thum und Herold gezogen. Starkregen und Sturmböen brachen Äste ab und überfluteten Keller. Wegen Schäden musste etwa die B 95 zwischen Thum und Ehrenfriedersdorf kurzzeitig gesperrt werden. Die Wilisch war über die Ufer getreten und überflutete die Straße. Der Fahrbahnrand sackte ab (Foto).

Aufgrund der starken Regenfälle musste am Nachmittag in Lengefeld die Feuerwehr mit zehn Einsatzkräften und zwei Fahrzeugen ausrücken. Beim Unternehmen Wobek Oberflächenschutz am August-Bebel-Weg stand eine kleinere Fläche der Produktion unter Wasser. "Wir haben das Wasser abgepumpt. Der Einsatz begann gegen 14.45 Uhr und dauerte etwa eine Stunde", sagte Wehrleiter Mario Steinert. Ursache der Überschwemmung seien zwei verstopfte Schleusen gewesen, erklärte Klaus Lohs, der die Wobek-Außenstelle leitet. Der betroffene Bereich, er umfasst Teile der Sandstrahlerei, sei überschaubar gewesen. Die Maschinen blieben trocken. Größerer Schaden sei nach gestrigem Stand nicht entstanden, so Klaus Lohs. Eine beauftragte Firma habe die verstopften Schleusen inzwischen freigepumpt. (mär/geom)

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