Radweg: Bohrungen beginnen diesen Monat

Untersuchungen des Bodens sollen Sicherheit bringen

Marienberg/Reitzenhain.

Bis zum eigentlichen Baustart des neuen Radwegs von Marienberg nach Reitzenhain entlang des alten Bahndamms dauert es voraussichtlich noch gut ein Jahr. Doch schon in diesem Monat sollen erste Arbeiten an verschiedenen Punkten der 16,67 Kilometer langen Strecke erfolgen. Mit mehreren Bohrungen wird der Boden untersucht und analysiert.

Der Technische Ausschuss des Stadtrates hat in seiner Sitzung am Dienstagabend einstimmig die technischen Leistungen zur Baugrunduntersuchung vergeben. Nach erfolgter beschränkter Ausschreibung erhält ein Unternehmen aus Hohenstein-Ernstthal den Zuschlag für die Arbeiten. Die Kosten fallen mit rund 40.000 Euro fast 5000 Euro günstiger aus als ursprünglich geplant. Die finanziellen Mittel sind bis 2020 im Finanzplan veranschlagt.

Oberbürgermeister André Heinrich (parteilos) erläutert, dass im März und April dieses Jahres an bestimmten Bereichen Bohrungen vorgenommen werden. "Der Baugrund entscheidet über die genaueren Kosten. Mit der Untersuchung wollen wir Sicherheit für die spätere Ausschreibung und das Bauen erreichen", sagt Heinrich. Bislang wird von Gesamtausgaben in Höhe von 4,4 Millionen Euro ausgegangen.

Teuer werden allen voran die sieben Bauwerke entlang der Strecke. Die alte Bahnbrücke, die in Marienberg über die Reitzenhainer Straße führt, wird abgerissen. Die Brücken an der Alten Görkauer Straße, der Oberen Gebirgsstraße in Gebirge und nahe dem Rätzteichgelände in Gelobtland werden wiederum saniert. Zudem sehen die Pläne die Ertüchtigung des ehemaligen Beckendamms in Dörfel sowie eine Über- und eine Unterführung an der B 174 vor. Vor allem dort sollen Bodenanalysen für Kosten- und Planungssicherheit sorgen.

Bis die Strecke von der Reitzenhainer Straße in Marienberg bis zur Rudolph-Breitscheid-Straße in Reitzenhain tatsächlich auch für Radfahrer nutzbar ist, vergehen jedoch noch Jahre. Der in vier Abschnitte eingeteilte Bau soll innerhalb von zwei Jahren umgesetzt werden. Claudia Fugmann vom Planungsbüro hatte jedoch in Aussicht gestellt, dass Abschnitte des Radwegs schon vor der endgültigen Fertigstellung freigegeben werden.

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