Räte bringen Rettung des Kulturpalasts auf den Weg

Bauausschuss billigt Plan zur Sanierung des Denkmals in Chemnitz

Chemnitz.

Der ehemalige Kulturpalast in Chemnitz-Rabenstein wird saniert. Die Stadträte des Planungs-, Bau- und Umweltausschusses haben den Plänen dafür zugestimmt. Der Entwurf des Bebauungsplans soll nun öffentlich ausgelegt werden.

Ursprünglich wollte die Eigentümerin, der das Grundstück sowie die Nachbarflächen gehören, den unter Denkmalschutz stehenden Palast abreißen. Doch die Stadt Chemnitz verweigerte die Zustimmung. In der Folge sei nun eine Einigung gelungen, sagte Baubürgermeister Michael Stötzer. Die Investorin plant, um den Kulturpalast herum Ein- und Mehrfamilienhäuser zu bauen. Das Denkmal an sich soll ebenfalls für Wohnzwecke umgebaut werden. Die Pläne sehen vor, dass der Kopfteil des Gebäudes, mit Portikus und repräsentativem Treppenhaus - soweit möglich - vollständig erhalten werden soll. Im Gebäudeteil mit dem großen Saal soll geprüft werden, ob das Dach durchbrochen werden könne, um einen Lichthof einzubauen, sagte Börries Butenop, Leiter des Stadtplanungsamtes. Insgesamt soll das Gebäude in seinen Abmessungen bestehen bleiben, die Außenfassade wird teilweise erhalten, aber durch neue Bauelemente in modernen Materialien ergänzt werden. Direkt um den Kulturpalast herum soll Grünfläche entstehen.

Dieter Füsslein (FDP) bezeichnete die Pläne als "Sternstunde für den Denkmalschutz". Sie wurden einstimmig von allen Ausschussmitgliedern gebilligt.

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