Retter im Großeinsatz

Ein Zug der Erzgebirgsbahn ist in der Nacht zum Samstag mit zwei Pkw kollidiert - zum Glück war dies nur ein Test für den Ernstfall.

Scharfenstein.

Kurz nach Mitternacht schrillten am Samstag für die Feuerwehren Scharfenstein, Grießbach, Drebach und Venusberg sowie dem Einsatzzug des Katastrophenschutzes die Alarmglocken. Das Bild, das sich den herbeigeeilten Rettungskräften an einem Bahnübergang in Scharfenstein bot, war dramatisch: Ein Zug der Erzgebirgsbahn war dort mit zwei Pkw zusammengestoßen und hat diese einen Abhang hinuntergeschleudert. Doch damit nicht genug. Auch im Zug befanden sich über ein Dutzend Verletzte, die durch die Vollbremsung und Aufprall durch den Zug geschleudert worden waren.

Für die Rettungskräfte hieß es nun, durch koordiniertes Handeln den Betroffenen schnellstmöglich die erforderliche Hilfe zukommen zu lassen. So waren in einem Fahrzeug zwei Personen eingeklemmt, die von der Feuerwehr mit schwerem Gerät befreit werden mussten. Zudem wurde ein Behandlungsplatz aufgebaut, wo die Verletzten erstversorgt und nach Begutachtung der Schwere der Verletzungen durch den Leitenden Notarzt auf verschiedene Krankenhäuser im Umkreis verteilt wurden. Insgesamt gab es 19 Verletzte mit unterschiedlichen Verletzungsgraden.

Zum Glück stellte sich das Szenario lediglich als eine lang geplante Übung heraus, um die Zusammenarbeit der verschiedenen Hilfsorganisationen zu stärken. Vor Ort waren insgesamt 120 Einsatzkräfte von Rettungsdienst, Feuerwehr und Katastrophenschutz sowie ein Verantwortlicher der Erzgebirgsbahn.

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