Sänger und historische Persönlichkeiten prägen Jubiläum am Gymnasium

Mit einem Festkonzert hat das Zschopauer Gymnasium die 150-jährige Bildungstradition am Standort gefeiert. Schulleiter Rolf Otto ließ die Historie der Einrichtung, die am 9. April 1869 als Königlich-Sächsisches Lehrerseminar eröffnet wurde, in einer Rede Revue passieren. Lebendig wurde die Geschichte mit dem Gymnasiumschor, der gemeinsam mit dem Ehemaligen-Chor auftrat (Foto l.). "Hier stehen drei Generationen von Sängern auf der Bühne. Eine übervolle Bühne, wie man sie selten erlebt", betonte Otto, der das Konzert als Beleg für den kulturellen Beitrag des Gymnasiums zum Kulturleben der Stadt sah: "Die Schule sorgt für viele bunte Farbtupfer." Darüber freuten sich auch ehemalige Lehrer, die zum Jubiläum eingeladen waren. Tags darauf schauten beim Tag der offenen Tür auch viele ehemalige Schüler vorbei. Mancher von ihnen hatte Kinder dabei, die selbst bald das Gymnasium besuchen werden. Für sie waren die Arbeitsgemeinschaften und Unterrichtsbereiche besonders interessant. Dazu gehörte ein Projekt, das sich Zwölftklässler ausgedacht hatten. "Die Schüler haben ein Konzept erarbeitet, wie sie historische Persönlichkeiten an diesem Tag darstellen wollen", erklärt Geschichtslehrerin Ina Messig. Die Geschwister Scholl, Gaius Julius sowie Gaius Octavius Caesar (Foto r.) waren mit von der Partie. "Eine tolle Sache für alle Beteiligten", fand Ina Messig. Während sich die Schüler mit Kreativität gute Noten verdienten, konnten Besucher in Gesprächen ihr Geschichtswissen aufbessern oder gar erweitern. (anr)

Torsten Kleditzsch

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