Schreiter wieder Mitglied der CDU

Gelenauer Bürgermeister will konservatives Profil der Partei schärfen helfen

Gelenau.

Der Gelenauer Bürgermeister Knut Schreiter, seit vier Jahren mit einem Mandat der Christdemokraten im Amt, ist wieder Mitglied der CDU. Schreiter wurde bei den Wahlen am Wochenende auch für die CDU in den Kreistag gewählt.

Der 48-Jährige ist bereits von 1994 bis 2004 Mitglied der Christdemokraten gewesen. Ausgetreten war er damals aus beruflichen sowie privaten Gründen. Beruflich, weil er in seiner Parteimitgliedschaft einen Interessenkonflikt mit seiner Tätigkeit als Vizepräsident des sächsischen Bundes der Steuerzahler sah; privat, weil sein damaliger Wohnsitz in Bayern dort kein politisches Engagement ermöglichte.


Der Wahlkampf vor den Kommunal- und Europawahlen am vergangenen Wochenende habe ihn veranlasst, seinen Status eines parteilosen Mandatsträgers zu überdenken. "Ich sehe mit Sorge die Zersplitterung der Parteienlandschaft. Mein Ziel ist es, der CDU wieder zu einem schärferen konservativen Profil zu verhelfen, um den in den vergangenen Jahren von der Partei vernachlässigten Wählerschichten wieder eine Alternative zur AfD zu bieten", begründet Knut Schreiter seinen erneuten Parteieintritt. Er wolle den Protest wieder in die gesellschaftliche Mitte holen, "denn nur dort besteht die Kraft, mit Mehrheiten Veränderungen zu bewirken".

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