Seiffen lässt Konzept für Zukunft des Dorfs erstellen

Entwicklungsplan gibt Strategie vor - Bürger werden eingebunden

Seiffen.

Demografische Entwicklung, wirtschaftliche Veränderungen: Kommunen stehen mittelfristig vor großen Herausforderungen. Diesen will die Gemeinde Seiffen mit einem strategischen Papier für die Zukunft des Dorfs entgegentreten. Die Grundlage dafür wurde nun geschaffen. Nach einem ersten Grundsatzbeschluss und der Bewilligung durch das Landratsamt haben die Gemeinderäte in ihrer jüngsten Sitzung einstimmig ein Dresdner Büro beauftragt, ein Dorfentwicklungskonzept für den Kurort zu erstellen. Die Kosten für das Spielzeugdorf belaufen sich auf fast 40.000 Euro. Allerdings wird das Projekt zu 80 Prozent gefördert.

Die Pläne sollen die Grundlage für die Entwicklung der Gemeinde bis 2030 bilden und dabei ganz konkrete Einzelprojekte enthalten, die das Leben in Seiffen langfristig verbessern sollen. Die Infrastruktur spielt dabei genauso eine Rolle wie Tourismus und Gewerbe. Zudem wird das Konzept Maßnahmen enthalten, wie junge Familien gehalten und neue dazugewonnen werden können. Auf Nachfrage aus dem Gemeinderat erklärt Bürgermeister Martin Wittig (CDU), dass sich Bürger aktiv an der Mitgestaltung beteiligen können. Dazu sollen Arbeitsgruppen mit Einwohnern gebildet werden.

Doch das sei aktuell wegen den Corona-Beschränkungen nicht möglich, weshalb es noch keine Zusammenkünfte geben konnte. Der Zeitplan, so Wittig, sieht vor, dass das Dorfentwicklungskonzept bis Ende 2021 stehen soll.

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