Smileys erstrahlen am erzgebirgischen Silvesterhimmel

Andreas Voigt und die Kühnhaider Firma Blackboxx Fireworks bauen jetzt auch Raketen. Das Sortiment ist vielfältig. Und es soll noch erweitert werden.

Kühnhaide.

Eigentlich ist die Kühnhaider Firma Blackboxx Fireworks vorwiegend im Bereich des Profifeuerwerks tätig. Doch seit 2012 baut sie ihr Angebot in Bezug auf das private Feuerwerk aus. Neuerdings auch mit Raketen, die Smileys an den Himmel zaubern.

"Das ist zwar keine Erfindung von uns, wohl aber eine Spezialität", sagt Geschäftsführer Andreas Voigt. Demnach ist es schwierig, stabile Smileys darzustellen. Sieben Monate hat das Team gebraucht, um die Kugeln für die Serienproduktion zu entwickeln. Wie das funktioniert, will der Feuerwerker nicht preisgeben. Es gibt sie in drei Farbvarianten und zwar auch mit blinkenden Augen sowie mit Mündern. Letztere lächeln übrigens wie ihre originalen Vorbilder. Das war ursprünglich anders geplant. Eigentlich sollten es "Bad Smileys" mit bösen Mündern werden. Das konnten die Kühnhaider jedoch technisch nicht umsetzen. Als offiziell in der Warenliste geführter Name ist die alte Bezeichnung jedoch geblieben.

Die Smileys sind frei verkäuflich und in erster Linie für das Silvesterfeuerwerk bestimmt. Wer sie zu besonderen Anlässen in den Himmel schießen möchte, darf das auch. Allerdings braucht er dafür eine Sondergenehmigung für Feuerwerk von der Kommune. Das gilt auch für die drei weiteren Raketen-Sortimente Kühnhaider Feuerwerksraketen. Diese stellen unterschiedliche Effekte und Farbkombinationen dar.

Die Raketen sind nur einer von vielen Schritten in Richtung privates Silvesterfeuerwerk. Neu sind auch ganz eigene Wunderkerzen, die es dieses Jahr geben wird. Wenn diese abgebrannt scheinen, legen sie noch einmal richtig los. Sie brennen silbern nach hinten ab und golden wieder vor zur Spitze. Auch in Kühnhaide entwickelte Böller wird es dieses Jahr geben. "Wir arbeiten ebenfalls an der Entwicklung von Tischfeuerwerk und Jugendartikeln", sagt der 47-Jährige. Dafür brauchen die Fachleute jedoch noch etwas Zeit.

Zwischen 60 und 70 Prozent der diesjährigen Silvesterware ist bereits in China produziert worden. Gelagert wird sie in Torgau. Schon seit langem sucht Andreas Voigt nach Unterbringungsmöglichkeiten, die näher am Stammsitz in Kühnhaide liegen. Nun scheint sich hierbei eine Lösung abzuzeichnen. "Wir haben etwas gefunden. Dafür läuft das Genehmigungsverfahren, weswegen ich dazu noch nichts Genaues sagen kann", so der Geschäftsführer. Allerdings betont er, dass alle daran Beteiligten sehr konstruktiv mit dem Zehn-Mann-Unternehmen zusammenarbeiten.

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