Sommerkirche findet musikalischen Abschluss

Am gestrigen Sonntag trat Castingshow-Gewinner Samuel Rösch in der Wolkensteiner St. Bartholomäuskirche auf. Mit Heimat, so lautete das Motto der insgesamt vier Gottesdienste, verbindet er mehr als nur einen Ort.

Wolkenstein.

Heimat lautete das Motto, unter dem in diesem Jahr in Wolkenstein, Schönbrunn und Hilmersdorf vier besondere Gottesdienste innerhalb der 2016 ins Leben gerufenen Veranstaltungsreihe Sommerkirche stattgefunden haben. Am gestrigen Sonntag fand die Reihe in der Wolkensteiner St. Bartholomäuskirche ihren Abschluss. Dort trat Samuel Rösch aus Großrückerswalde auf, Gewinner der TV-Gesangs-Castingshow "The Voice of Germany" im Jahr 2018.

"Das Erzgebirge ist die Heimat, wo ich meine Kindheit verbracht habe. Da ich jetzt viel unterwegs bin, umfasst Heimat für mich aber nicht nur einen Ort, sondern auch mir nahestehende Menschen", betonte der 25-jährige Sänger.

Bei der Sommerkirche handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt der Kirchgemeinden Schönbrunn und Wolkenstein sowie der Landeskirchlichen Gemeinschaft Hilmersdorf. Die Idee dahinter erklärt Mitorganisator Norbert Braumüller, Kirchenvorstandsmitglied in Wolkenstein: "Im Urlaub haben Menschen die Gelegenheit, Dinge zu tun, die sie sonst nicht machen - beispielsweise einen Gottesdienst zu besuchen." Mit der Sommerkirche ist seinen Worten nach ein Format entstanden, welches den Zugang zum christlichen Glauben mit einer Mischung aus Lebens- und zentralen Glaubensthemen erleichtert, erklärte Braumüller. Er führt die gute Resonanz der Reihe nicht nur auf die Inhalte der Gottesdienste, sondern auch auf die Vortragenden zurück. So wurden auch in diesem Jahr wieder auswärtige Prediger beziehungsweise Musiker angefragt. Den Auftakt hatte am 19. Juli der Jahnsbacher Gospelchor gebildet.

Dass die Sommerkirche eine sehr gute Idee ist, bestätigt auch Johannes Matschke. Der 32-jährige Falkenbacher besucht seit mehreren Jahren die Gottesdienste und war diesmal bei allen dabei. "Das Zusammentreffen und den Austausch mit Gliedern anderer Gemeinden schätze ich sehr. Zudem bringen die auswärtigen Prediger neue Aspekte und andere Sichtweisen mit", sagt Johannes Matschke.

Auch im kommenden Jahr, so Norbert Braumüller, soll es eine Neuauflage der Sommerkirche geben. "Dann aber hoffentlich wieder ohne die Corona-bedingten Einschränkungen", sagt er. Diese waren zum Beispiel der Grund dafür, dass der Eröffnungsgottesdienst in diesem Jahr in Warmbad nicht wie gewohnt als Veranstaltung unter freiem Himmel stattfinden konnte. Auch standen wegen der Abstandsregeln in den Gotteshäusern weniger Plätze zur Verfügung.

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