Sperrabfall gehört vor das Grundstück

Zschopau/Marienberg.

Wer im Versorgungsgebiet des Zweckverbandes Abfallwirtschaft Südwestsachsen (ZAS) Sperrabfall entsorgen möchte, fordert mittels einer Karte oder online die Abholung an. An einem zugewiesenen Termin muss alles ab 6 Uhr am Abholort bereitliegen. Was aber, wenn im öffentlichen Raum, wo der Sperrmüll abgelegt werden muss, kein Platz ist - weil es etwa keinen Fußweg gibt und die Straße zu schmal ist? Dieses Problem wurde mehrfach an ihn herangetragen, sagt Linke-Kreisrat Mathias Brunner. Er hat das Gespräch mit der ZAS-Geschäftsstellenleiterin Ramona Uhlig gesucht, um eine generelle Lösung zu finden. Die ist relativ einfach: Man sollte solche Probleme bereits beim Ausfüllen der Sperrabfallkarte ansprechen. Gegenüber "Freie Presse" bestätigt Uhlig, dass die ZAS-Mitarbeiter private Grundstücke nicht betreten. Allerdings lasse sich meist eine Lösung finden. "Es muss dann individuell abgestimmt werden, wo der Sperrmüll abgelegt wird." Voraussetzung für eine Klärung sei, dass schon vorab auf das Problem aufmerksam gemacht wird. Dafür gebe es auf der Karte das Feld "Bemerkungen". (vh)

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