Spieldose gefällt Besuchern auf Weihnachtsmarkt

Eine Gruppe aus der Zwickauer Region macht sich jedes Jahr nach Gelenau auf - sie hat einen Narren an dem Ort gefressen.

Gelenau.

Die neue Spieldose in Gelenau hat es den Besuchern angetan. "Am Eingang zum Rathausplatz stehen auch zwei neue Figuren, und natürlich ist mir die große Spieldose sofort aufgefallen", sagte Ulrike Stephan am Wochenende. Sie gehörte zu einer kleinen Reisegruppe aus Zwickau und Umgebung, deren Mitglieder einen Narren an Gelenau und seinem Weihnachtsmarkt gefressen haben. "Wir kommen immer zum Weihnachtsmarkt, weil es uns hier so gefällt", bestätigte Ehemann Frank Stephan.

Die Besucher hatten am Samstag zu einem großen Rundumschlag angesetzt und fast alle Sehenswürdigkeiten des Ortes besucht. "Wir waren im Depot Pohl-Ströher, danach im Strumpfmuseum, und jetzt sind wir auf dem Weihnachtsmarkt und bestaunen die neue Spieldose", beschrieben Ulrike und Frank Ungethüm ihren Tag. Die Spieldose kam bei den Besuchern wie Ulrike Stephan gut an: "Es ist mal etwas Anderes und Individuelles, eine andere Auslegung und Gestaltung der Weihnachtsgeschichte." Der Bürgermeister freute sich über den Zuspruch für den Weihnachtsmarkt und darüber, dass die Werbeoffensive wohl gewirkt hat. An den Chemnitzer Ausfallstraßen machten Werbebanner auf den Gelenauer Weihnachtsmarkt aufmerksam. "Wir haben die Werbung für zehn Tage gebucht und damit speziell auf den Weihnachtsmarkt hingewiesen. Gelenau ist zwar bekannt, aber die Fahrer auf der Bundesstraße 95 beispielsweise sehen auf dem Weg ins obere Erzgebirge nur einen winzig kleinen Teil unseres Ortes. Gelenau hat aber viel zu bieten, und darauf wollten wir mit der Werbung aufmerksam machen", sagte Knut Schreiter. Am Samstag strömten rund 1500 Besucher auf den Weihnachtsmarkt, am gestrigen Sonntag waren es dann 2000.

Auf der Bühne auf dem Rathausplatz gab es ein buntes Programm, das gestaltet wurde unter anderem von den Hortkindern, den Witzschdorfer Blasmusikanten, dem Posaunenchor der Evangelisch-lutherischen Kirchgemeinde und der Bergkapelle Thum. "Das ist ein mit viel Liebe gestalteter kleiner Weihnachtsmarkt, zu dem wir immer wieder gerne fahren. Wir werden wiederkommen", versprach Ulrike Stephan.

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