Stadt legt Fonds für Stadtkern auf

Pro Jahr stehen 30.000 Euro für Projekte zur Verfügung, die das Stadtbild aufwerten, den Einzelhandel beleben oder dem Image Ehrenfriedersdorfs gut tun. Das Besondere: Auch Eigenleistungen gelten als Eigenmittel.

Ehrenfriedersdorf.

Dass Ehrenfriedersdorf Teil des Städtebauprogramms "Aktive Stadt und Ortsteilzentren" ist, hat viele Vorteile. Einer davon ist, dass die Kommune innerhalb des Programms zusätzlich einen sogenannten Verfügungsfonds auflegen kann. Dieser soll mit 30.000 Euro pro Jahr gefüllt werden.

Dafür werden Mittel der Städtebauförderung von Bund, Land und der Stadt bereitgestellt. Ziel ist es, mit diesem Fonds das bürgerschaftliche Engagement in der Stadt anzuregen, so Bürgermeisterin Silke Franzl. Ideen, die vielleicht bei Vereinen, aber auch Privatpersonen, Firmen und Co schon länger in der Schublade liegen, bisher aber noch nicht umgesetzt werden konnten, werden so möglich. Aber auch neue Impulse sind gefragt. Gefördert werden Maßnahmen, die im Fördergebiet liegen, dem Gemeinwohl dienen, das Stadtbild verschönern, zur Aufwertung beitragen, die Belebung des Einzelhandels befördern und Maßnahmen zur Imagebildung und Öffentlichkeitsarbeit. Beispiele sind Spielgeräte, Freiraumgestaltung und Arbeiten an Gebäuden. In der Vergaberichtlinie sind auch nichtinvestive Maßnahmen genannt.

Die Förderquote liegt bei 50 Prozent. Der Zuschuss sollte pro Projekt im Regelfall 5000 Euro nicht übersteigen. Die anderen 50 Prozent muss der Antragsteller selbst aufbringen. Allerdings werden auch Eigenleistungen angerechnet. Das macht das Ganze zum Beispiel für Vereine interessant. Ein lokales Gremium wird entscheiden, wer Unterstützung für sein Vorhaben bekommt. Dieses werde aus maximal sieben Mitgliedern bestehen. Interessierte können sich noch bis Ende des Monats bei der Ehrenfriedersdorfer Bürgermeisterin Silke Franzl bewerben.

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