Stadt nominiert für Demokratie-Preis

Thalheim kommt mit "Machen statt Meckern" in die nähere Auswahl

Thalheim.

Die Stadt Thalheim ist mit ihrem Projekt "Machen statt Meckern" für den Sächsischen Förderpreis für Demokratie in der Kategorie Kommune nominiert worden. Darüber informierte Benjamin Winkler, der Koordinator des Wettbewerbs. Unter dem Motto "Machen statt Meckern" hatte die Stadt ihren Einwohnern in diesem Jahr verschiedene Möglichkeiten geboten, um Thalheim aktiv mitzugestalten, wie zum Beispiel den Subbotnik, den Grünflächenworkshop, den Seniorenbeirat und den Workshop zum Erzgebirgsbad. Winkler erwähnt auch Thalheims Kinderbürgermeisterinnen und die Tatsache, dass die Verwaltung neben Aushängen auch soziale Medien nutzt, um Informationen zu verbreiten.

Die Preisträger werden am 12. November in Dresden ausgezeichnet. Laut Winkler bewarben sich 65 Initiativen, Projekte, Kommunen und Unternehmen um den Preis, der seit 2007 in verschiedenen Kategorien vergeben wird. Ausgelobt wird er unter anderem von der Amadeu-Antonio-Stiftung. Die Jury nominierte 2019 unter anderem das Projekt "Lichterwege", das Chemnitzer nach den rechtsextremen Demonstrationen 2018 organisiert hatten. Dazu veranstalten sie beispielsweise Dialoge im öffentlichen Raum. Nominiert wurde auch ein Verein aus Grimma (Landkreis Leipzig), der ein soziokulturelles Projekt für Jugendliche auf einem leerstehenden Fabrikgelände der Kleinstadt aufgebaut hat. (pc)

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