Stadt vergibt Auftrag für neues Löschauto

Ehrenfriedersdorfer Wehr muss sich aber noch bis Ende 2020 gedulden

Ehrenfriedersdorf.

445.000 Euro wird das künftige Hilfeleistungslöschfahrzeug 20 (kurz: HLF 20) der Ehrenfriedersdorfer Feuerwehr kosten. Bei der Anschaffung kann die Stadt mit Fördermittel in Höhe von 182.000 Euro rechnen. In der jüngsten Stadtratssitzung hat das Gremium den Auftrag zur Lieferung des Fahrzeuges vergeben. Nur eine Firma aus Luckenwalde hatte ein Angebot abgegeben. Dieses bewegt sich innerhalb der Kostenschätzung.

Notwendig wurde die Investition in ein neues Hilfeleistungslöschfahrzeug, weil das alte mehr als 20 Jahre im Dienst stand. Anfang 2019 musste es in die Werkstatt. Dabei stellte sich heraus, dass etliche Reparaturen notwendig sind, die sich aber kaum noch lohnten. So fiel die Entscheidung, ein neues zu kaufen. Das bisherige wurde verkauft, erklärt Wehrleiter Thomas Schmidt. Bis das neue Fahrzeug in der Bergstadt eintrifft, wird es noch etwas dauern. Etwa ein Jahr beträgt die Lieferzeit. Das heißt, Ende 2020 wird es voraussichtlich in Ehrenfriedersdorf eintreffen. Dennoch ist die Freiwillige Feuerwehr der Stadt voll einsatzfähig, betont Schmidt. Das liegt auch daran, dass in der Zwischenzeit ein anderes HLF die Lücke kompensieren kann. Zwar handele es sich dabei um ein HLF 10, also eine kleinere Variante, doch als Zwischenlösung passe es. Dieses Fahrzeug ist eigentlich für den Katastrophenschutz gedacht und wurde vom Freistaat zur Verfügung gestellt. Die HLF 10 sind für die Katastrophenschutz-Löschzüge "Retten" bestimmt. Jedes Fahrzeug ist mit 1000 Litern Wasser zur Erstphase der Brandbekämpfung sowie mit zahlreichen technischen Geräten zur Unfallhilfe ausgestattet. (aed)

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