Zschopau
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105 Meter ist der Venusberger Steinbruch tief. Alle verarbeitenden Anlagen stehen oben am Rand, bevor sich das Loch in den Drebacher Untergrund öffnet. Das sei aus Sicht der Betreiber ineffizient.
Über Lautsprecher läuft der Countdown. Dann erfolgt die Sprengung. Eine riesige Menge Staub und Gestein schießt aus der Felsfront. Brocken stürzen die Böschung hinab und schlagen ein bis zwei Sohlen tiefer im Tagebau auf. Eine Dreckwolke breitet sich aus. Zweimal dröhnt ein Horn – das ist das Signal für das Ende. Applaus brandet auf und...
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Erschienen am: 06.05.2026 | 18:00 Uhr
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