Straßenwidmung ist zweigeteilt

Verkehrsweg in Ehrenfriedersdorf wird in Orts- und Gemeindeverbindungsstraße eingestuft

Ehrenfriedersdorf.

Eins vorab: Für die Anwohner des neuen Stücks der Karl-Stülpner-Straße in Ehrenfriedersdorf ist es umgangssprachlich gehupft wie gesprungen, um welche Art Straße es sich nun konkret handelt. Kurios ist es aber trotzdem, dass ein Teil der Straße nun vom Stadtrat zu einer Ortsstraße gewidmet, ein anderer Teil als Gemeindeverbindungsstraße eingestuft wurde. In der jüngsten Sitzung sorgten diese bürokratischen Feinheiten für einige Lacher und Kopfschütteln.

Die Verantwortlichen in der Stadtverwaltung gingen ursprünglich davon aus, dass das gesamte neu gebaute Straßenstück (218 Meter) zur Ortsstraße gewidmet wird. Da aber knapp 100 Meter vor der Einmündung zur Greifensteinstraße der Bebauungsplan endet, müsse dieser Straßenabschnitt zur Gemeindeverbindungsstraße werden.

Auch für die Kommune macht es kaum einen Unterschied, ob es sich nun um eine Orts- oder Gemeindeverbindungsstraße handelt. Die Straßenbaulast, zu der auch Aufgaben wie die Schneeberäumung, Reinigung und Pflege gehören, liegt so oder so bei der Stadt, weil es sich stets um eine Gemeindestraße handelt. 121 Meter ab der Hausnum- mer 23 der Karl-Stülpner-Straße wurden nun als Ortsstraße öffentlich gewidmet. Weitere 97 Meter Richtung Greifensteinstraße sind Gemeindeverbindungsstraße. (aed)

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