Tiefbau soll noch in diesem Jahr beginnen

Aufträge für Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Hohndorf in Arbeit

Hohndorf.

Für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Hohndorf sollen noch in diesem Jahr die ersten Aufträge vergeben werden. Wie Großolbersdorfs Bürgermeister Uwe Günther (Handels- und Gewerbeverband Großolbersdorf) zur jüngsten Gemeinderatssitzung mitteilte, sei die Ausschreibung für das erste Los in Arbeit. "Wir hoffen, Tiefbau und Bodenplatte zur Oktober-Sitzung vergeben zu können", so das Gemeindeoberhaupt weiter. Das neue Depot soll auf einem Grundstück an der Alten Marienberger Straße gebaut werden - zwischen dem Haus der Begegnung und dem Pilzweg.

Grund für die Eile sei, dass die Firma, die den Auftrag bekommt, einen Zeitraum von vier, fünf Monaten für die Tiefbauarbeiten erhalten soll, damit dann im Frühjahr mit dem Hochbau begonnen werden kann, erläutert Christoph Seifert vom Bauamt der Gemeinde. Wenn das Wetter mitspielt, könnten im November die Bagger anrollen, hoffen die Großolbersdorfer auf einen Baubeginn noch in diesem Jahr.

Um den Zeitrahmen halten zu können, sollen Günther zufolge noch in diesem Jahr auch die Leistungen für weitere Lose ausgeschrieben werden, damit die Vergabe der Aufträge Anfang 2020 geschehen kann. Für den Neubau des Feuerwehrdepots in Hohndorf sind rund 1,1 Millionen Euro veranschlagt. Die Finanzierung erfolgt über eine 90-prozentige Sonderförderung. Die Zusage erhielt die Gemeinde im Sommer.

Das alte Feuerwehrgerätehaus in dem Großolbersdorfer Ortsteil war im Juni 2016 bei einem Brand in einem Möbelhaus an der B 174 mit zerstört worden. Seither müssen die Kameraden mit einem Provisorium leben. Bürgermeister Günther hatte seit dem Brand immer wieder betont, dass der Neubau des Gerätehauses Priorität besitze. Doch bislang fehlte das Geld, wodurch die Übergangslösung zum Dauerzustand wurde: Das Löschfahrzeug steht in einer ehemaligen Werkstatt. Auf engstem Raum ist dort auch die Ausrüstung der 27 Männer und drei Frauen starken Truppe untergebracht. Umkleideräume, Toiletten und Waschgelegenheiten fehlen. Der Mannschaftstransportwagen steht ein paar Hundert Meter weiter in einer anderen Garage.

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