Umrüstung auf moderne Lampen wird fortgesetzt

Grünhainichen spart dank LED-Technik bereits 5000 Euro im Jahr

Grünhainichen.

In Grünhainichen wird die Modernisierung der Straßenbeleuchtung fortgesetzt. An acht Straßen sollen die alten Laternen für insgesamt knapp 60.000 Euro auf moderne LED-Technik umgerüstet werden. Das hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen. Den Auftrag erhielt eine Elektrofirma aus dem Ort. Vier Unternehmen waren aufgefordert worden, ein Angebot abzugeben. Drei beteiligten sich an der Ausschreibung.

"Mit dem Einbau von LED-Leuchten werden die Energieeffizienz und die Sicherheit erhöht", sagte Bürgermeister Robert Arnold (parteilos). Durch die Umrüstung von rund 50 Laternen auf LED-Technik an der Hauptstraße (Chemnitzer Straße) und der Mühlenstraße in Grünhainichen seien im vergangenen Jahr bereits etwa 5000 Euro an Stromkosten eingespart worden.

Im Ortsteil Waldkirchen war 2018 für rund 71.200 Euro die Straßenbeleuchtung an der Hauptstraße erneuert worden. In Borstendorf sind die Straßenlaternen nicht wie in Grünhainichen und Waldkirchen mit LED-Lampen ausgerüstet worden, sondern mit dimmbarer Technik. "Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile. Die Borstendorfer hatten sich für Dimmer entschieden", so Arnold.

Das Regionalmanagement des Vereins zur Förderung der Erzgebirgsregion Flöha- und Zschopautal hatte 2017 bewilligt, dass insgesamt rund 1,3 Millionen Euro aus dem Leader-Programm in die Modernisierung der Straßenbeleuchtung im ländlichen Raum fließen sollen. Insgesamt 13 Projekte in Mittelsachsen und im Erzgebirgskreis erhielten eine Zusage. Zu den Gemeinden und Städten, in denen zum Teil noch aus den 1970er-Jahren stammende Straßenlaternen gegen moderne LED-Technik ausgetauscht wurden, gehörten unter anderem auch Gornau, Großolbersdorf, Marienbergs Ortsteil Zöblitz, Pockau-Lengefeld und Olbernhau.

In Gornau zum Beispiel wurden an der Chemnitzer Straße 45 alte Laternen demontiert und 50 neue aufgestellt. Von den Gesamtkosten in Höhe von rund 203.000 Euro musste die Gemeinde 35 Prozent selbst aufbringen, mehr als die Hälfte, etwa 132.000 Euro, flossen aus dem Leader-Topf.

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