Versorgung mit Wasser: Kein Engpass befürchtet

Zweckverbände Hainichen und Freiberg verzeichnen erhöhten Verbrauch

Für Sie berichtet: Uwe Lemke

Trockenheit und heiße Temperaturen über Wochen, da werden die Wasserhähne öfter als gewöhnlich aufgedreht. Die Gewässerpegel bleiben niedrig. Der in Hainichen ansässige Wasserzweckverband ZWA kann dennoch aktuell die Haushalte zuverlässig versorgen, sagt Technikchef Ulrich Pötzsch. Möglich macht das die Speisung aus verschiedenen Quellen.

"Den Großteil unseres Wassers beziehen wir aus Talsperren im Erzgebirge. Noch passiert nichts, denn die sind noch zu etwa 80 Prozent gefüllt." Schwankungen im Verbrauch könne man über den Fernwasserverbund Südwestsachsen ausgleichen. Sollte die Hitze anhalten, dann rechnet Pötzsch nach dem Ende der Ferien mit weiter steigendem Verbrauch. Der ZWA arbeite intensiv daran, die Kunden stabil zu versorgen. Momentan gebe es keine Kapazitätsengpässe in den Wasserwerken. Probleme gebe es im Wasserwerk Geringswalde-Böhmbach, da es mit oberflächennahem Grundwasser gespeist werde und der Pegel zurückgegangen sei. Pötzsch: "Ohne Fernwasser würde die Versorgung in diesem Bereich nicht ausreichen."

Auch beim Wasserzweckverband Freiberg ist die Trinkwasserversorgung stabil und abgesichert, sagt Geschäftsleiterin Silvia Braune. "Das südliche Verbandsgebiet erhält Trinkwasser aus dem Wasserwerk Lichtenberg, die Regionen Frauenstein, Sayda, Cämmerswalde aus Quellen oder Tiefbrunnen."

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