Verwaltung setzt auf Solarenergie

Gelenaus Rathauskomplex erhält moderne Anlage

Gelenau.

Wie im Gelenauer Entwicklungskonzept vorgegeben, treibt die Kommune eine autarke Energieversorgung der öffentlichen Gebäude voran. Nun ist es die Gemeindeverwaltung selbst, die mit einer Fotovoltaikanlage versehen werden soll. Einen Beschluss dazu hat der Gemeinderat in seiner Sitzung in dieser Woche gefasst. Auf diese Weise wurde eine Drebacher Firma damit beauftragt, die etwa 18.200 Euro teure Technik noch in diesem Jahr zu installieren.

"Dieser Schritt bot sich jetzt an, da wir die Elektrik ohnehin gerade erneuern", erklärt Bürgermeister Knut Schreiter. Weil das Rathaus selbst denkmalgeschützt ist, werden die Module aber nicht auf dessen Dach installiert. Stattdessen wurde der Bereich über den Räumlichkeiten des Bauhofs ausgewählt, der ebenfalls zum Komplex der Gemeindeverwaltung gehört.

Die Kommune verspricht sich eine Einsparung von mehr als 3500 Euro pro Jahr. "Damit würde sich die Anlage innerhalb von fünf Jahren amortisieren", sagt Schreiter. Aktuell liege der Verbrauch der Gemeindeverwaltung bei etwa 20.000 Kilowattstunden pro Jahr. Dieser könnte in etwa zu 75 Prozent mit der Fotovoltaikanlage gedeckt werden. Nur bei Dunkelheit müsste Strom dazu gekauft werden, da Speicher derzeit nicht geplant sind. "Aber das können wir jederzeit nachrüsten", meint Schreiter. (anr)

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