Verwaltung und Firmen erreichbar

Die August-Bebel-Straße führt durch das Scharfensteiner Gewerbegebiet. Auf einer Länge von knapp 500 Metern wurde sie nun saniert, doch es wartet noch mehr Arbeit.

Scharfenstein.

Die Drebacher Gemeindeverwaltung ist ab dem morgigen Mittwochnachmittag wieder problemlos erreichbar - ebenso wie alle Firmen im oberen Bereich des Scharfensteiner Gewerbegebiets. "Der Bau ist abgeschlossen", sagt Thomas Berger zur Sanierung der dortigen August-Bebel-Straße. Nach Angaben des Verwaltungsmitarbeiters, der in Drebach für den Hoch- und Tiefbau zuständig ist, erfolgte Anfang dieser Woche der letzte Feinschliff - zum Beispiel in Form des Aufstellens der letzten Verkehrsschilder. Obwohl die Straße nun freigegeben wird, sind aber noch längst nicht alle Arbeiten erledigt.

Wie geplant befindet sich der Straßenbelag in einem perfekten Zustand. "Nachdem im Juli der erste Abschnitt mit einer Länge von 220 Metern abgenommen worden war, sind jetzt weitere 250 Meter dazugekommen", erklärt Berger. Im Zuge des grundhaften Straßenausbaus sei allein für den Tiefbau eine Bausumme von mehr als 900.000 Euro zusammengekommen. Allerdings ließ sich der Zeitplan nicht vollends einhalten. Unter anderem sei es coronabedingt zu Lieferschwierigkeiten gekommen. Auch waren Änderungen bei den Planungen notwendig. Unter anderem waren neben dem ehemaligen DKK-Kulturhaus kleinere Abbrucharbeiten nötig, um die Straße verbreitern zu können.

Aufgrund der Verzögerungen spielte letztlich auch das Wetter nicht ganz so mit wie erhofft. So musste die Fertigstellung des Parkplatzes an der Gemeindeverwaltung wegen der frostigen Temperaturen auf 2021 verschoben werden. "Wir hatten gedacht, wir schaffen es noch", so Berger.

Neben den Parkflächen warten für die Zukunft noch weitere wichtige Aufgaben bezüglich der August-Bebel-Straße. Schließlich führt diese in einem großen Bogen durch das Gewerbegebiet, das sich auf dem ehemaligen DKK-Gelände befindet. Mit den bisherigen Arbeiten wurde nur der obere Abschnitt dieser für Scharfenstein so wichtigen Verkehrsader in Schuss gebracht. Der unten am Zschopau-Ufer liegende Abschnitt, an dem sich mehrere große Firmen befinden, weist auch weiterhin große Mängel auf. "Das betrifft den Straßenbelag ebenso wie die Entwässerung. Teilweise sind auch Schächte eingebrochen", erklärt Berger. Um so schnell wie möglich für gute Bedingungen zu sorgen, werde die Gemeinde versuchen, die weitere Sanierung in den nächsten Haushalt aufzunehmen. 2021 sei allerdings noch nicht mit einem grundhaften Ausbau zu rechnen. Aufgrund des schlechten Straßenzustandes sollen an einigen Stellen dafür schon jetzt notdürftige Reparaturen erfolgen. "Sobald es die Witterung zulässt, wird etwas getan", kündigt Berger an.

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