Vollsperrung Richtung Innenstadt wird verlängert

Die Arbeiten an der Annaberger Straße in Marienberg sollten am 19. Juli abgeschlossen werden. Doch daraus wird nichts. Dabei hat es bereits genug Ärger mit der Verkehrs-einschränkung gegeben.

Marienberg.

Autofahrer müssen sich in Marienberg weiterhin in Geduld üben. Denn die geplante Freigabe der Annaberger Straße verzögert sich. Und zwar fast um einen Monat.

Ursprünglich war vorgesehen, dass der Umbau der Zufahrt zum Einkaufsgebiet an der Hanischallee bis zum 19. Juli abgeschlossen wird. Stadtsprecherin Gisela Clausnitzer hat nun bekannt gegeben, dass die Vollsperrung der Verkehrsverbindung zur Innenstadt bis zum 16. August verlängert werden muss. Grund für den Verzug: Während der Neugestaltung der Anbindung zu dem Einkaufsgebiet wird der gesperrte Bereich weiterhin benutzt, um Baumaterial anzuliefern. Denn zeitgleich lassen an der Hanischallee Aldi und Edeka ihre Filialen neu bauen. "Außerdem kommt erschwerend hinzu, dass sich die Versorgungsträger nun auch noch nachträglich beteiligen", erklärt Clausnitzer. Darüber hinaus muss im Zuge der Arbeiten ebenso der Gehweg von der Hanischallee zur Annaberger Straße vom 17. bis zum 31. Juli gesperrt werden.


Mit der Bauverzögerung verlängert sich auch die bisherige Umleitung. Von der S 221 aus Annaberg kommend führt sie über die Straße am Flugplatz zur B 171 Richtung Bergstadt. Aus Sicherheitsgründen bleibt die Straße am Flugplatz weiterhin als Einbahnstraße ausgewiesen. Vom Stadtzentrum aus wird der Verkehr über die Dörfelstraße, den Kreisverkehr auf die Carlstraße zur Ortsumgehung B 174 und weiter über die Reitzenhainer Straße auf die S 221 umgeleitet. Clausnitzer betont, dass alle Geschäfte und Firmen an der Reitzenhainer Straße über die Umleitungen erreichbar bleiben.

Nicht nur die Ladeninhaber ärgern sich über die verlängerte Vollsperrung, sondern sicherlich auch einige Anwohner in den Wohnsiedlungen an der Silberallee und am Goldkindstein. Ortskundige Autofahrer nutzen nicht die offiziellen Umleitungen, sondern kürzen durch die Wohngebiete ab. Die Stadt reagierte bereits im Juni auf das höhere Verkehrsaufkommen und änderte die Verkehrsführung. Die Straße "Am Goldkindstein" zwischen Abzweig Waldstraße und Dr.-Wilhelm-Külz-Allee ist seitdem als Einbahnstraße Richtung Radieselschänke ausgewiesen.

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