Wo steht diese Grubenbahn mit Patina?

"Freie Presse"-Fotorätsel: Gesucht ist dieses Mal der Standort dieser eher ungewöhnlichen Vorgartendekoration. Wo die im Februar gesuchte Pyramide stand, haben alle Teilnehmer gewusst.

Weissbach.

Das Februar- Rätsel war noch von Weihnachten. Gesucht war der Standort einer Pyramide. 30 Leser haben die richtige Antwort gewusst, darunter viele aus Amtsberg. Denn dort, im Ortsteil Weißbach, dreht sich das Schmuckstück - und das nicht mehr nur zur Weihnachts- und Winterzeit.

Im Wendejahr 1989 ergriff das Männerwerk der evangelisch-lutherischen Kirchgemeinde des Ortes die Initiative für den christlichen Weihnachtsschmuck. Die Zustimmung für den Bau griff im Dorf schnell um sich, und schon bald hatte Pfarrer Hans-Dieter Vogel nicht nur in Malermeister Lothar Haase einen begeisterten Mitstreiter. Auch der Ortsschmied, ein Elektromeister und die Mitglieder des später gegründeten Heimatvereins legten tatkräftig Hand an.

Denn bevor der Gleichstrommotor das wuchtige Getriebe einer ausgedienten Fräsmaschine und damit die Flügel der rund vier Meter großen Pyramide mit den in Seiffen gedrechselten Figuren in Bewegung setzen konnte, galt es, den richtigen Standort zu finden. "Favorisiert war der Platz, auf dem sie heute noch steht", erinnert sich Vereinschef Hartmut Lehmann. Doch unter den Weißbachern gab es Zweifel. Gleich nebenan erinnert auf Grund und Boden der Kirchgemeinde ein Ehrenmal an die Opfer der beiden Weltkriege, das der Staatssicherheit immer ein Dorn im Auge war. "Das gibt Ärger", war man sich damals sicher. Lehmann stattete der Abteilung Inneres beim Rat des Kreises einen Besuch ab - und räumte alle Bedenken aus. "Die Herrschaften hatten zu dieser Zeit schon ganz andere Sorgen", blickt er zurück und kann heute darüber nur lachen.

In den zurückliegenden Jahren hat die Pyramide einige Veränderungen erlebt. Das schwere Dach wurde durch modernes Baumaterial ersetzt, Wände erneuert, die Figuren ständig ausgebessert und mit frischem Lack versehen. Vor fünf Jahren entschieden sich die Verantwortlichen für eine ganzjährige Pyramide. "Wir werden auch nicht jünger, und der Abbau wurde immer schwieriger für uns", konstatiert der 67-Jährige mit einem Schmunzeln. Seitdem wechseln die Figuren, und ab Mai wird die Pyramide zum Wetterhäuschen.

Aus den richtigen Einsendungen hat "Freie Presse" unter Ausschluss des Rechtsweges drei Gewinner ausgelost. Der erste Preis (25 Euro) geht an Dieter Schneider aus Weißbach. Über 15 Euro darf sich Jürgen Enge in Zschopau freuen. Ebenfalls aus Weißbach kommt die Gewinnerin von 10 Euro, Erika Philipp.

Im nächsten Rätsel ist der Ort gesucht, an dem sich die alte Grubenbahn auf dem großen Foto befindet. (mit ulab)


50 Euro zu gewinnen

Im neuen Rätsel ist der Standort einer alten Grubenbahn samt Anhängern (großes Foto) gesucht. Wer dazu eine Geschichte erzählen kann, sollte sich nicht scheuen, zum Stift zu greifen, sie aufzuschreiben und an "Freie Presse" zu schicken.

Schicken Sie Ihre Antwort bitte an "Freie Presse" Zschopau, Ludwig-Würkert-Straße 2 in 09405 Zschopau oder per E-Mail an red.zschopau@freiepresse.de. Kennwort "Fotorätsel" und Absender nicht vergessen. Einsendeschluss ist der 6. Juni.

Unter den richtigen Einsendungen werden drei Gewinner ausgelost, die 25, 15 oder 10 Euro erhalten. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...