Yoga trifft auf Erzgebirgsfolklore

Mit der Veranstaltungs- serie "An einem Sonntag im Juli" wird erneut die Zschopauer Kultur gefördert. Zum Auftakt geht es nicht nur musikalisch zu.

Zschopau.

Erstmal den eigenen Körper beim Yoga testen - und dann in lockerer Atmosphäre den Auftritt der Jazzcompany aus Chemnitz genießen. So haben rund 50 Gäste den letzten Juli-Sonntag 2019 im Park "An den Anlagen" verbracht. Es war der gelungene Abschluss einer neuen Zschopauer Veranstaltungsreihe, die quasi nach ihren Terminen benannt ist. "An einem Sonntag im Juli" heißt das Projekt. Bei der zweiten Auflage will Initiator Christian Vogel genau dort anknüpfen, wo er vergangenen Sommer aufgehörte. Für kommenden Sonntag, 16 Uhr hat er den Yoga-Kurs zum Auftakt auserkoren. Es folgen die Klänge der "Chamtzer Bossen", die ab 18 Uhr Erzgebirgsfolklore bieten.

Wie im Vorjahr wurde die Bühne schon einige Tage vor dem ersten Auftritt in grünem Ambiente aufgebaut. Und doch ist diesmal einiges anders. "Wir werden natürlich auf die Hygiene-Richtlinien achten", sagt Vogel in Zeiten der Corona-Pandemie. Der 29-Jährige, der in der Stadt für den Kultur- und Tourismusbereich verantwortlich ist, will die Bänke extra etwas weiter auseinanderrücken. Auch die Möglichkeit, sich die Hände zu waschen, sei stets gegeben.

Doch übertreiben wollen es die Gastgeber mit den Verhaltensregeln nicht, denn sie gehen ohnehin von einem eher kleinen Publikum und einem gemütlichen Flair aus. Die Veranstaltungsreihe, deren Idee an den Chemnitzer Parksommer angelehnt ist, findet in deutlich kleinerem Rahmen statt.

"Wir erwarten nicht mehr als 100 Besucher", sagt Vogel. Dennoch betont er: "Jeder ist dazu eingeladen, sich mit einer Picknickdecke in den Park zu setzen." Das gilt für jeden Sonntag im Juli und auch für Vertreter aller Altersbereiche, denn das Kulturprogramm ist breit gefächert. "Es sollte für jeden Geschmack etwas dabei sein", meint der Initiator. Für den 12. Juli plant er einen Sport-Nachmittag. Ein Bingo-Spiel inklusive Tanz in den Sonnenuntergang (19. Juli) und ein Poetry Slam (26. Juli) runden die Reihe ab, die stets vom Wetter abhängig ist. "Bei starkem Regen fällt die jeweilige Veranstaltung aus", erklärt Vogel. Im vergangenen Jahr musste er nur einmal absagen.

0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.