Zweitjüngster in Ältestenrat gewählt

Mit der konstituierenden Sitzung hat für den Gemeinderat Börnichen die Arbeit begonnen. Zum Team gehören auch drei neue Mitglieder.

Börnichen.

Für Börnichens Bürgermeister Frank Lohr (parteilos) spielt die Fraktions- oder Parteizugehörigkeit seiner Ratsmitglieder nicht die Hauptrolle. Entscheidend sei vielmehr, Lösungen für die Probleme im Ort zu finden, sagt das Gemeindeoberhaupt. Ähnliches gilt auch für den Ältestenrat, der zur konstituierenden Sitzung des Gemeinderats am Montagabend gewählt wurde. Denn mit Klemens Helwig, Jahrgang 1993, wurde eines der jüngsten Ratsmitglieder in den Ältestenrat gewählt. Jünger ist nur Enrico Aust (Jahrgang 1994). Zweiter Vertreter im Ältestenrat ist Roberto Schubert. "Das Alter spielt keine Rolle, Erfahrung ist viel wichtiger", sagte Bürgermeister Lohr, der dem beratenden Gremium vorsteht. Helwig ist seit 2014 Gemeinderatsmitglied, Schubert hat bereits mehrere Legislaturperioden auf dem Buckel.

Neu im Parlament des mit knapp 1000 Einwohnern zu den kleinsten eigenständigen Gemeinden Sachsens zählenden Dorfes sind Gerd Liebsch und André Uhlig (beide Freie Wählervereinigung) sowie Enrico Aust, Einzelkandidat der Feuerwehr Börnichen. Nicht mehr an Bord sind Klaus-Peter Schade (Die Linke), Thomas Uhle (Feuerwehr) und Mario Uhlig (Freie Wählervereinigung). "Es ist zwar immer schade, wenn erfahrene Leute aufhören, doch neue Gesichter bedeuten oft auch neue Ideen. Das ist eine Chance", sagte Lohr. "Ich hoffe, dass wir weiterhin so konstruktiv zusammenarbeiten. Es darf nicht sein, dass Probleme nur aufgezeigt und keine Lösungen angeboten werden."


Stärkste Kraft im zehnköpfigen Gemeinderat ist weiterhin die Freie Wählervereinigung mit neun Sitzen (bisher acht). Neben Schubert und Helwig sowie den Neuzugängen Liebsch und André Uhlig gehören erneut Thomas Müller, Harald Schönwitz, Thomas Reichel, Sebastian Hänel und Uwe Reichel zu den Vertretern der Fraktion.

Als erster Stellvertreter des Bürgermeister fungiert weiterhin Harald Schönwitz. Thomas Müller bleibt zweiter Stellvertreter. Die Entscheidungen fielen einstimmig. Für beide Posten gab es keine weiteren Bewerber. Als Mitglied der Verbandsversammlung des Verwaltungsverbandes Wildenstein wurde Gerd Liebsch bestimmt. Sein Stellvertreter ist Sebastian Hänel.

"Nun stehen die Funktionen für die nächsten fünf Jahre fest, jetzt können wir in den Arbeitsmodus wechseln", sagte Bürgermeister Lohr. Ein erstes Thema sind die Elternbeiträge für die Kinderbetreuung in der Kita. Zur nächsten Sitzung soll über eine Anpassung der Beiträge beraten werden.

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