Fördergeld fließt in touristische Infrastruktur

Stadt Eibenstock erhält 2,14 Millionen Euro für Straßenbau und Dorfplatz

Eibenstock.

Mehr als zwei Millionen Euro Fördermittel zur Verbesserung der touristischen Infrastruktur hat die Stadt Eibenstock erhalten. Damit kann die Stadt zwei Investitionen auf den Weg bringen: den Ausbau der Muldenhammerstraße zwischen Platz des Friedens und der Bundesstraße 283 sowie die Schaffung eines Parkplatzes in der Ortsmitte von Carlsfeld.

Der Ausbau der Muldenhammerstraße ist wichtig für die Anbindung von touristischen Einrichtungen wie Badegärten, Bühlhaus, Hotel am Bühl und Aussichtsturm. "Die Straße ist in einem schlechten Zustand, auch wenn wir in den letzten Jahren immer wieder Reparaturen daran vorgenommen haben", sagt Eibenstocks Bürgermeister Uwe Staab (CDU). Wichtig sei, dass die Zufahrt im Zuge der Bauarbeiten verbreitert werde, sodass auch Reisebusse besser anfahren können. Die Gesamtkosten für den Straßenbau liegen bei 1,43 Millionen Euro, es wurden Fördermittel in Höhe von 1,27 Millionen Euro bewilligt.

Der neue Parkplatzes in der Ortsmitte von Carlsfeld ist Bestandteil des touristischen Entwicklungskonzepts, das die Stadt für den Ortsteil hat erstellen lassen. Bereits in diesem Jahr werden auf dem Platz leer stehende Garagen und das ehemalige Glaswerk abgerissen. Mit der Umgestaltung, die 2020/21 erfolgen soll, sind auf fünf Teilflächen Stellplätze für Busse, Pkw und Motorräder geplant. Für Fahrradfahrer soll es fünf Anlehnbügel und eine Ladestation für E-Bikes geben. Durch ein neues Brückenbauwerk über die Wilzsch werde eine Vernetzung der fünf Teilflächen untereinander gewährleistet. Mit einbezogen in die Gestaltung des Platzes ist der Erhalt der unter Denkmalschutz stehenden Gleisanlagen. Die Kosten für diese Investition liegen bei insgesamt 1,1 Millionen Euro, 923.100 Euro stellt die Landesdirektion zur Verfügung.

Eibenstock ist seit 2011 staatlich anerkannter Erholungsort, im Jahr 2021 steht die Überprüfung dieser Zertifizierung an. (ike)

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