Falsches Parteibuch: Sächsisches Sozialministerium wirft Leiter des Landesjugendamts raus

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Der Chef der Behörde mit 50 Mitarbeitern gilt als fachlich kompetent. Trotzdem soll er jetzt seinen Posten räumen. Das lässt er sich nicht gefallen.

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88 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 8
    7
    fotografik
    06.03.2021

    Es ist zwar bedauerlich für den Betroffenen, aber ich kann mich gut an die Situation nach 1990 erinnern, wo fast die gesamte Intelligenz und Funktionsträger der DDR ohne auf den sog. Rechtsstaat zu achten, einfach in die Wüste geschickt worden sind! Und das waren nicht nur SED- Leute!

  • 6
    1
    Kerstin1258
    06.03.2021

    @DerGebirger,
    Ihrer Einschätzung kann ich mich nur anschließen. Der Artikel fügt sich in eine Reihe weiterer Beiträge, die Sachverhalte oftmals subjektiv widergeben.
    Ohne den Arbeitsvertrag zu kennen, ist es für Außenstehende unmöglich, sich ein Urteil darüber zu bilden, ob eine Entfristung zu Recht nicht erfolgte. Das Arbeitsverhältnis befand sich offenbar noch in der Probezeit. Welche Vereinbarung für diese Zeit getroffen wurden, geht aus dem Artikel leider nicht hervor.
    Bedenklich ist es generell, dass Personen ein Amt begleiten, in das sie wegen ihrer Parteizugehörigkeit gehoben werden statt des Nachweises einer entsprechenden Qualifikation.
    Diese Tatsache zeigt sich gerade in der jetzigen Coronakrise und fällt uns besonders auf die Füße.

  • 19
    3
    nevidimka
    06.03.2021

    Eine Entfristung eine Arbeitsverhältnis setzt eine Befristung voraus. Wenn ich mich richtig erinnere, ist ein befristeter Arbeitsvertrag seit einiger Zeit nur mit beim Vorliegen eines sachlichen Grunds möglich. Die erneute Ausschreibung derselben Stelle lässt vermuten, dass es diesen sachlichen Grund gar nicht gibt.

  • 36
    25
    Bruhn33
    06.03.2021

    Was ist blos passiert???? Keine AFD Hetze ??? Bin sprachlos ....

  • 48
    2
    Hildepeter
    06.03.2021

    Das Thema findet zu wenig den Weg in die Öffentlichkeit. Meistens nach Partei-wechseln in der Führung geschieht die Ausrichtung auf das eigene Parteibuch auf der nächsten unteren Ebene "geräuschlos" mittels finanzieller Absicherung/Vorruhestand/anderen Posten bei selbstverständlich mindestens gleicher Bezahlung oder ähnlich. Kompetenzen sind dabei nachrangig. Fakt ist,es erleichtert die Führungsarbeit,es kostet Deutschlandweit in Summe immer viel,viel Geld (Staat;Land;Stadt,Gemeinde) und trotz dem haben wir das große Glück mittels Wahlen die Führung auszutauschen.

  • 45
    14
    DerGebirger
    06.03.2021

    Die Überschrift des Artikels suggeriert, dass es ganz klar an der CDU Mitgliedschaft liegt.

    Dem Artikel selbst kann man aber keinerlei handfeste Beweise entnehmen. Selbst im Zitat von Herrn Darmstadt heißt es, es könnte an seinem Engagement liegen.

    So lange da nicht mehr kommt, lese ich hier nur Mutmaßungen. Ändert natürlich nichts daran, dass es fragwürdig ist, warum die Stelle plötzlich neu ausgeschrieben wird, wenn Herr Darmstadt so kompetent ist, wie es heißt.

  • 90
    9
    FWC
    06.03.2021

    Frau Köpping sollte lieber vor der eigenen Tür kehren. In der Privatwirtschaft wäre sie es, die ihren Posten räumen müsste!

  • 105
    9
    ernstel1973
    06.03.2021

    Bin immer wieder erstaunt wie verknotet hoch dotierte Posten in Behörden, auch an Gerichten mit Parteigünstlingen sind. Heißt es nicht immer Unabhängigkeit der Judikative? Neutralität in Behörden?

    Der einzige Unterschied zum DDR-System ist doch, dass sich nicht nur eine Riege, sondern gleich mehrere am Staatssäckel bedienen.