Fast 13.400 Tiere an Straßen gerettet

Marbach/Schellenberg.

Die untere Naturschutzbehörde im Landratsamt hat den Amphibienschutz von Winter und Frühjahr nun ausgewertet. Beteiligt waren neben der Behörde die Straßenmeistereien des Kreises, Kommunen und ehrenamtliche Helfer. Darüber hat das Landratsamt informiert. Das Fazit: Mobile Leiteinrichtungen, die etwa in Marbach, am Bahnübergang Kleinwaltersdorf, zwischen Hohenfichte und Schellenberg, in Flöha, Eppendorf und Memmendorf errichtet worden waren, standen im Schnitt acht Wochen. Die Dauer sei dem wechselhaften Wetter geschuldet und 31 Stellen zu betreuen gewesen. "Nur durch ehrenamtliche Helfer war es möglich, Tausende Amphibien vor dem Tod zu retten", sagte Naturschutz-Referatsleiter Udo Seifert. 13.381 Tiere seien gezählt, in Fangeimer verbracht und über die Straße getragen worden. Dabei wurden auch Artenbestände erfasst. (mick)

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