Feuerwehren: Anlage wird modernisiert

Atemschutzübung geht vor Kauf neuer Fahrzeuge

Plauen.

Der Vogtlandkreis steckt in diesem Jahr bis zu 120.000 Euro in die Modernisierung der Atemschutzübungsanlage für Feuerwehren, die sich in der Plauener Feuerwache befindet. Das Problem: Der größte Teil der für 2020 vom Landratsamt vorgesehenen Zuschüsse für Feuerwehren der Region in Höhe von 148.900 Euro ist so verbraucht.

Der Kreisbrandmeister hat die Investition in die Übungsanlage für Atemschutzträger befürwortet. Sie wird von allen Feuerwehren des Landkreises genutzt und ist aufgrund der hohen Inanspruchnahme verschlissen. Unterdessen hatten einige Kommunen mit einem Zuschuss des Landkreises zum Kauf neuer Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeuge (HLF 20) auf Grundlage einer Sammelbestellung gerechnet. Zu dieser waren sie durch das Landratsamt ermuntert worden. Sie sollen jetzt den Kreisanteil von rund 30.000 Euro vorfinanzieren und einen höheren Eigenanteil von rund 18.800 Euro je Fahrzeug tragen. Elsterberg, Falkenstein, Lengenfeld, Plauen und Schöneck erhalten dieses Jahr jeweils nur 5780 Euro für die bestellten HLF 20. Erst für 2021 ist ihnen eine zweite Rate von maximal 24.000 je HLF in Aussicht gestellt.

Dennoch stimmte der Hauptausschuss des Kreistages jetzt dem Vorschlag der Kreisverwaltung zu. Nur die Kreisräte Steffen Arlt (AfD) und Plauens Oberbürgermeister Ralf Oberdorfer (FDP) enthielten sich der Stimme. Auf den Vorschlag der Bürgermeister, den Etat für Feuerwehren zu erhöhen, wollte sich Landrat Rolf Keil (CDU) nicht einlassen. Nicht mehr ausgelöst werden dieses Jahr die von Ellefeld, Neumark und Plauen angemeldete Beschaffungen neuer Tanklöschfahrzeuge. (us)

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