Feuerwehren: Anlage wird modernisiert

Atemschutzübung geht vor Kauf neuer Fahrzeuge

Plauen.

Der Vogtlandkreis steckt noch in diesem Jahr bis zu 120.000 Euro in die Modernisierung der Atemschutzübungsanlage für Feuerwehren, die sich in der Plauener Feuerwache befindet. Das Problem: Der größte Teil der für dieses Jahr vom Landratsamt vorgesehenen Zuschüsse für Feuerwehren der Region in Höhe von 148.900 Euro ist damit bereits verbraucht.

Der Kreisbrandmeister hat die Investition in die Übungsanlage für Atemschutzträger befürwortet. Sie wird von allen Feuerwehren des Landkreises genutzt und ist aufgrund der hohen Inanspruchnahme verschlissen. Unterdessen hatten einige Städte und Gemeinden bereits mit einem Zuschuss des Landkreises zum Kauf neuer Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeuge (HLF 20) auf Grundlage einer erfolgten Sammelbestellung gerechnet. Zu dieser waren sie ebenfalls durch das Landratsamt ermuntert worden. Sie sollen jetzt den kreislichen Anteil von rund 30.000 Euro vorfinanzieren und zusätzlich einen höheren Eigenanteil von rund 18.800 Euro je Fahrzeug tragen. Elsterberg, Falkenstein, Lengenfeld, Plauen und Schöneck erhalten dieses Jahr also jeweils nur noch 5780 Euro für die bestellten HLF 20. Erst für nächstes Jahr ist ihnen eine zweite Rate von maximal 24.000 je HLF in Aussicht gestellt.

Dennoch stimmte der Hauptausschuss des Kreistages am Dienstag dem Vorschlag der Kreisverwaltung zu. Nur die Kreisräte Steffen Arlt (AfD) und Plauens Oberbürgermeister Ralf Oberdorfer (FDP) enthielten sich der Stimme. Auf den Vorschlag der Bürgermeister, den Etatposten für Feuerwehren zu erhöhen, wollte sich Landrat Rolf Keil (CDU) nicht einlassen: "Ein Anspruch auf Förderung besteht nicht." Nicht mehr ausgelöst werden in diesem Jahr auch von Ellefeld, Neumark und Plauen angemeldete Beschaffungen neuer Tanklöschfahrzeuge. (us)

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