Formalismus-Streit in der DDR: Debatte um ein Dogma

Der gebürtige Erzgebirger Kurt Magritz prägte für kurze Zeit die Kulturpolitik der DDR mit - als verhasster Wortführer im "Formalismus-Streit", der vielen Künstlern die Luft zum Atmen nahm. Er selbst lebte "zwischen Pflicht und Neigung".

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11 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

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    Freigeist14
    29.09.2017

    Bei aller berechtigten Kritik am SED-Dogma hätte Herr Zwarg erwähnen können,das zur selben Zeit in der Adenauer-Republik bildende Kunst mit einem politischen Anspruch oder Motiven absolut verpönt waren.Nichts sollte den restaurativen Charakter der 50iger Jahre stören. Deshalb konnten geflohene Künstler im Westen nicht an die alte Bedeutung anknüpfen.