Freie Fahrt für Radfahrer

Der Radweg zwischen Waldheim und Rochlitz nimmt Gestalt an. Nun wurde ein weiterer Abschnitt fertig gestellt.

Geringswalde.

Ausflügler können in Geringswalde weitere knapp anderthalb Kilometer auf glattem Asphalt radeln. Am Mittwoch gab Bürgermeister Thomas Arnold den Abschnitt vom Westrand des Waldgebietes Fröhne bis zur Klosterallee frei. Zudem wurde die Strecke zwischen Hohlweg bis zum einstigen Bahnhof fertiggestellt. Indes müssen Radfahrer bis zum Hohlweg eine alternative Route, etwa über die Mittweidaer Straße, ansteuern. Hintergrund: im Bereich des Klosterbachtals fehlt die Brücke.

"Aktuell werden Untersuchungen am Baugrund durchgeführt", teilte Isabel Pfeiffer vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) mit. Die Behörde ist Bauherrin des Radweges, der einmal Waldheim mit Rochlitz verbinden wird. Gebaut werden soll im Klosterbachtal laut Lasuv nicht vor 2021.

Zudem steht eine Entscheidung darüber aus, wie es künftig durch die Fröhne geht. Dort verlässt der Radweg das einstige Gleisbett und führt über Feld- und Waldwege, die in schlechtem Zustand sind. Es müssten, wie das Lasuv mitteilte, Untersuchungen zur Umweltsituation abgewartet werden. Erst dann könne über die künftige Streckenführung entschieden werden.

Das Lasuv rechnet mit Kosten von knapp fünf Millionen Euro. Der erste Abschnitt der Trasse war im Oktober 2018 in Waldheim übergeben worden, etwa Mitte 2019 folgte die Anbindung bis ins Gewerbegebiet Hartha West. Das Lasuv rechnet mit Kosten von knapp fünf Millionen Euro, die für den rund 20 Kilometer langen Radweg anfallen.

0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.