Gedenkstätte - Stadt will Stelen im Frühjahr aufstellen

Frankenberg/Sachsenburg.

Die Stadt Frankenberg hält an der geplanten Errichtung eines "Pfades der Erinnerung" auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers (KZ) in Sachsenburg fest. Dort sollten bereits bis Ende 2018 die ersten Stelen vorbehaltlich der Witterung aufgestellt werden. "Wir befinden uns aber immer noch im Abstimmungsprozess", erklärte Bildungsmanagerin Sandra Saborowski die Verzögerung. So sei die textliche Einigung für die deutschen Erklärungen nun erfolgt, einen Übersetzer ins Englische haben man inzwischen auch angefragt. Die Informationstafeln als erster Schritt auf dem Weg zu einer neuen Gedenkstätte sollen an mehreren Punkten in Sachsenburg und der Umgebung auf die Vergangenheit hinweisen. Geplant sind laut Saborowski vorerst 14 Stelen, weitere Standorte seien angedacht. Die Stiftung Sächsische Gedenkstätten fördert das Projekt mit bis zu 85.000 Euro. In dem früheren Fabrik-Areal im Frankenberger Ortsteil hatten die Nazis von 1933 bis 1937 in mehreren Gebäuden das KZ betrieben und dort tausende politische Gegner inhaftiert, gefoltert und teils ermordet. (fa)

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